Zum Hauptinhalt springen

Tötungsdelikt im Aargau Vater hat in Buchs seine drei Kinder offenbar vergiftet und erstickt

Die Aargauer Oberstaatsanwaltschaft hat erste Resultate der Obduktion mitgeteilt. Die Tat des 37-Jährigen ist kaum im Affekt begangen worden.

Die vier Toten wurden in einem Einfamilienhaus in Buchs bei Aarau aufgefunden.
Die vier Toten wurden in einem Einfamilienhaus in Buchs bei Aarau aufgefunden.
Foto: Ennia Leanza (Keystone/2. November 2020)

Die drei getöteten Kinder von Buchs bei Aarau wurden mutmasslich von ihrem Vater mit Medikamenten vergiftet und erstickt. Der Mann tötete auch sich selbst.

Die Opfer, die am Montag von der Ehefrau des 37-Jährigen in einem Einfamilienhaus gefunden wurden, seien obduziert worden, teilte die Oberstaatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Mit welcher Substanz sie vergiftet worden seien, sei derzeit unklar, denn die toxikologischen Befunde stünden noch aus.

Die Untersuchungsbehörden würden davon ausgehen, dass die Tat nicht im Affekt begangen worden sei. Es habe jedoch im Vorfeld sowohl im engeren als auch im weiteren Umfeld des 37-Jährigen keine Hinweise gegeben, die auf die Tat hätten schliessen können. Die getöteten Kinder waren drei, elf und 13 Jahre alt. Auch der Hund der Familie wurde getötet.

Motiv ist noch unklar

Das Motiv des Mannes und der Hergang der Tat seien nach wie vor Gegenstand der laufenden Ermittlungen, schrieb die Oberstaatsanwaltschaft weiter. Die Kantonspolizei wurde am Montagmorgen um 07.15 Uhr darüber informiert, dass in dem Einfamilienhaus vier tote Personen aufgefunden worden seien.

Das Haus liegt in einem beschaulichen Wohnquartier in der Nähe des Bahnhofs von Buchs, einer Nachbargemeinde von Aarau.

SDA/fal