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Seco-KorruptionsskandalUrteil: Mehr als vier Jahre Gefängnis für den Haupttäter

Der Ex-Beamte (Mitte) und die beiden damals Verantwortlichen der IT-Firma Fritz & Macziol Schweiz vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona.
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Beamter war «Initiator und Motor»

Bundesanwaltschaft erfreut

«Das Urteil hat grosse Bedeutung, weil es Grundlage für die Strafverfolgung auf Bundesebene in ähnlich gelagerten Fällen bilden kann.»

Bundesanwaltschaft

Ganzer Dienstzweig hat versagt

6 Kommentare
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    Andreas Frutiger

    Im Artikel wird rund ein Duzend Mal von "Beamten" gesprochen. Das ist gänzlich falsch, denn als die Delikte begangen wurden, war der Hauptangeklagte nur noch "Angestellter der Bundesverwaltung". Der Beamtenstatus wurde 2000 via Bundespersonalgesetz (BPG) abgeschafft. Dies trotz dem Widerstand der Gewerkschaften und der Linken. Nur noch wenig Berufsgattungen wie Zöllner, Bundespolizisten und ein Teil der Mitarbeiter des Militärs kommen heute noch in den Genuss einer gewissen Anstellungsgarantie. Alle anderen können entlassen werden, ohne dass ihnen auch nur ein Ersatzjob angeboten werden muss. Dies kommt leider immer häufiger vor. Als einstiger Informatikmanager beim Bund in diesen Jahren habe ich feststellen können, dass diese Änderung bei vielen Kollegen zu einem verheerenden Mentalitäts- und Personalwechsel führte. Nicht mehr "dienen" war das Leitmotiv, sondern "verdienen". Aus meiner Sicht ist dieser leidliche Korruptionsfall deshalb eine logische Konsequenz der Liberalisierung des Angestelltenstatus des Bundes. Praktisch ein programmierter Kollateralschaden also, der die Liberalisierungspolitiker – ohne Ausnahme alle bürgerlich - mitzuverantworten haben.