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Kabarettistin Bettina Dieterle«Unser Geiger hatte Corona»

Am Donnerstag stellt die Baslerin ihr neues Programm im Teufelhof vor. Die Probephase zwischen Kultur-Lockdown und Quarantäne war eine Achterbahn der Gefühle.

Wen sehen Narzissten im Spiegel? Bettina Dieterle hat für ihr Publikum nachgeschaut.
Wen sehen Narzissten im Spiegel? Bettina Dieterle hat für ihr Publikum nachgeschaut.
Foto: zVg

Sie nennen Ihr neues Programm «Egoblues». Gutes Schlagwort in Zeiten unserer Corona-geschuldeten Abschottung vom kollektiven Leben.

Der Titel entstand schon vor Corona. Und zwar in Anbetracht einer Gesellschaft, die mir immer egomaner erscheint, einer Menschheit, die den Planeten plündert und zerstört, und einer politischen Atmosphäre, in der immer weniger sachbezogen und gehässiger denn je debattiert wird. Natürlich hat Corona das nun alles verschärft.

Wie ergeht es Ihnen denn? Hat Ihr Ego den Blues mit sich? Oder haben Sie eher den Blues mit den anderen?

Wir sehen ganz klar, wer wie auf die Krise reagiert. Wer menschenverachtend und wer human. Und im Persönlichen werden wir noch mehr mit uns selber konfrontiert. Und ja, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Ego ist immer spannend: Wie sehr bläht es sich auf, und wo ist eine gesunde Portion Egoismus auch angesagt?

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