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Bern–Washington DCDas bedeutet Joe Bidens Wahl für die Schweiz

Wie gut kennt Joe Biden die Schweiz? Ist seine Wahl für unser Land eine gute Nachricht? Oder fuhr der Bundesrat mit Donald Trump besser? Eine Prognose in neun Punkten.

«Politik mit dem Herzen»: Bundespräsident Didier Burkhalter trifft Joe Biden 2014 in Washington.
«Politik mit dem Herzen»: Bundespräsident Didier Burkhalter trifft Joe Biden 2014 in Washington.
Foto: Drew Angerer / EDA (Keystone)

Wohl kein anderer Schweizer Politiker ist dem neuen US-Präsidenten Joe Biden so nahe gekommen wie Didier Burkhalter. Als Aussenminister traf er Biden mehrmals: 2013 etwa beim Papst im Vatikanund 2014 für ein langes Gespräch in Bidens Büro in Washington. Sie sassen, so erinnert sich Burkhalter, an einem kleinen Tischchen, «das mit Fotos seiner Familie buchstäblich bedeckt war». Das Herz sei in der Politik sicher nicht alles, schreibt Burkhalter zu dieser Begegnung. «Aber man macht nur mit dem Herzen gute Politik.»

Und Herz hat Burkhalter bei Biden damals viel gespürt. Bei Biden komme das Menschliche vor dem Protokoll. Er sei «ein Mann, der das Leben stark auf sich wirken lässt, die grössten Freuden ebenso wie die tiefste Traurigkeit». Das schrieb Burkhalter dieser Zeitung kurz vor dem Wahltag. Zwischen den Zeilen macht der Alt-Bundesrat deutlich: Er begrüsst Bidens Wahl. Sicher für die USA. Und für die Welt.

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