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Neues Kochbuch und Album Und so kocht Anna Netrebko Borschtsch

Auf Instagram teilte die russische Sopranistin schon immer regelmässig Neuigkeiten zu ihrer drittgrößten Liebe, nach Oper und Mode: dem Essen.
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Wichtig: ein grosser Topf – sehr gross

Die bodenständigste aller Operndiven: Anna Netrebko kocht.

Lyrische Weite und angetäuschte Koloratur, rassige Würze und lauernde Säure begegnen sich in stiller Harmonie.

11 Kommentare
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    MartinZH

    «Borschtsch» IST ukrainisch und NICHT russisch. Lediglich die verwandte Kohlsuppe «Schtschi» wird Russland zugeordnet.

    Für die Ukraine ist das eine sehr ernste Sache. Und die Ukraine will auch verhindern, dass der Borschtsch zur russischen Küche gezählt wird. Um das zu erreichen, will das Kulturministerium in Kyjiv Borschtsch als immaterielles Kulturerbe der Ukraine bei der UNESCO («UNESCO's Intangible Cultural Heritage List») anerkennen lassen. Der erste Schritt ist bereits getan: Seit Okt. 2021 gehört Borschtsch offiziell zum ukrainischen Kulturerbe. Einen Antrag an die UNESCO wurde im März 2021 eingereicht.

    Kulturhistoriker gehen davon aus, dass die Speise noch in der Kiewer Rus, einem Reich, aus dem die Ukraine, Russland und Belarus hervorgegangen sind, im Mittelalter erfunden wurde. Borschtsch wurde erstmals 1718 im ostukrainische Charkiw erwähnt.

    Dass es sich beim Borschtsch um eine originär ukrainische Speise handelt, wird auch dadurch gestützt, dass Borschtsch selbst in der russischen oder sowjetischen Literatur als ukrainisch bezeichnet wird.

    Die Herkunft des Wortes «Borschtsch», bzw. «Barszcz», liegt im slawischen Namen für das Kraut Bärenklau: Im Mittelalter waren dessen ungiftige Sprossen und junge Blätter ein fester Bestandteil der Suppe.

    In ganz Osteuropa (Russland, Polen, Moldau, Belarus, etc.) wird ukrainischer Borschtsch zubereitet. Die Rezepte sind unterschiedlich, aber es handelt sich immer um eine Rote-Rübensuppe – oft mit einem Löffel Sauerrahm drin.