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Kommentar zu «Spiegel»-MeldungIn der Schweiz sind keine Betten mehr frei – angeblich

Der Direktor des Basler Unispitals hat jüngst durch differenzierte Krisenkommunikation geglänzt. «Spiegel online» geht derweil über Unterschiede hinweg und erklärt sämtliche Intensivbetten der Schweiz für belegt.

Viele Klicks garantiert: Mit dieser stark verkürzten Meldung ging «Spiegel online» am Dienstagabend auf Leserfang.
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Screenshot: Spiegel.de

Die Stimme von Werner Kübler, Direktor des Universitätsspitals Basel, ist Balsam für geschundene Corona-Seelen. Kübler hat vergangene Woche mit anderen Verantwortlichen aus dem Gesundheitsbereich über die Pandemielage in Basel informiert: klar, sachlich, unaufgeregt, ohne den Ernst der Lage zu verschweigen.

Die Situation in seinem Spital sei «angespannt», sagte Kübler, zumal die Spitze der zweiten Corona-Welle wohl noch nicht erreicht sei. Der Spitaldirektor betonte aber auch: «Wir sind bereit.» Dank dem Effort des Gesundheitspersonals sowie der verstärkten Zusammenarbeit der Spitäler in der Region – Unispital, Kantonsspital Baselland, Claraspital – begegne man der Infektionswelle selbstbewusst. «Unsere Botschaft ist nicht: Wir sind überlastet.» Es gelte sich indes klarzumachen, dass die Gesundheitseinrichtungen vor einer grossen Belastungsprobe stünden und dass vom Personal derzeit sehr viel abverlangt werde. «Wir kämpfen.»

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