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Leben nach einem Schädel-Hirn-TraumaUnd plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war

Anita und Alina erlitten beide in jungen Jahren eine schwere Hirnverletzung. Ihre Leben sind danach ganz unterschiedlich verlaufen.

Ein Unfall in England veränderte das Leben von Alina. Hier ist sie im Botanischen Garten in St. Gallen.
Ein Unfall in England veränderte das Leben von Alina. Hier ist sie im Botanischen Garten in St. Gallen.
Foto: Andrea Zahler

In Bristol habe sie das Glück geschüttelt, sagt Alina. «Lass uns zum Queen Square fahren», sagten ihre neuen Freunde aus der Sprachschule, und eine Viertelstunde später sass sie im Kreis auf der Wiese, mit 16, ein Schlangenring am Finger, ein Bier in der Hand und am Himmel viele Heissluftballone, die wie die Musik von Portishead zur Stadt im Südwesten Englands gehören. Der Alltag, St. Gallen, der Unterricht am Gymnasium: alles weit weg.

Alina, die sich selbst als naiv bezeichnet; Alina mit dem orangen Haar; Alina, die sich gerne Kuriositäten vorstellt, etwa, wie es wäre, wenn alle Regentropfen gleichzeitig von den Wolken auf die Erde klatschten sie ist zum ersten Mal allein von zu Hause weg. Zehn Wochen. Bis in der achten eine Strasse kommt.

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