Zum Hauptinhalt springen

Never Mind the Markets: CoronafolgenÜberschätzter Wirtschaftseinbruch

Auch wenn die Fallzahlen steigen, werden die wirtschaftlichen Prognosen vielerorts nach oben korrigiert. Warum?

Kaum Einbrüche beim Konsum: Ob Maskenpflicht oder nicht, auf Schweizer Konsumenten ist offenbar Verlass.
Kaum Einbrüche beim Konsum: Ob Maskenpflicht oder nicht, auf Schweizer Konsumenten ist offenbar Verlass.
Foto: Marcel Bieri (Keystone)

In den letzten Tagen wurde der panische Unterton bei der Berichterstattung über die Corona-Pandemie erneut intensiviert. Die Zahl der Infizierten steigt an, der Kanton Schwyz ist zu einem neuen Hotspot geworden, und Bundesrat Berset sagt bei jeder Gelegenheit, dass die Lage kritisch, beunruhigend oder dramatisch ist.

In starkem Kontrast dazu stehen Meldungen zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie. Die zu Beginn dieser Woche publizierte, neueste Wirtschaftsprognose des SECO lässt vermuten, dass diese weder kritisch, beunruhigend noch dramatisch sind. Was die Börsen schon lange vorausgesagt haben, scheint bisher zu stimmen. Der durch die Corona-Massnahmen verursachte wirtschaftliche Einbruch ist nicht gravierend. Die Ökonomen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) haben ihre Prognosen am Montag einmal mehr nach oben revidiert.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.