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Paavo Järvi dirigiertTschaikowsky interruptus

Die Gesamtaufnahme des Tonhalle-Orchesters wurde von Corona unterbrochen. Leider, denkt man nach dem Hören der grossartigen ersten CD.

Paavo Järvi ist seit Herbst 2019 Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich.
Paavo Järvi ist seit Herbst 2019 Chefdirigent des Tonhalle-Orchesters Zürich.
Foto: Thomas Egli

Vier der sechs Tschaikowsky-Sinfonien waren bereits im Kasten, als Corona die Pläne des Tonhalle-Orchesters Zürich pulverisiert hat. Eine Live-Gesamtaufnahme dieser Sinfonien hätte man einspielen wollen in der ersten Saison mit dem neuen Chefdirigenten Paavo Järvi; es wäre eine Fortsetzung jener Tradition gewesen, die das Orchester mit David Zinman und den Beethoven-, Schumann- oder Strauss-Zyklen begründet hatte. Aber auch und vor allem ein Versprechen für die Zukunft: Achtung, da kommt was.

Nun kommt es doch noch nicht, die fehlenden Werke sollen im März 2021 nachgeholt werdenwenn das Virus es erlaubt. Aber eine Appetizer-CD ist doch bereits herausgekommen, mit der Sinfonie Nr. 5 und der Tondichtung «Francesca da Rimini». Und tatsächlich: Sie weckt Hunger auf mehr.

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