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Trotz bürgerlichem Top-ResultatTrügerisches Erfolgserlebnis

Stephanie Eymann (LDP) verpasst den Einzug in die Regierung um mickrige 79 Stimmen, auch Baschi Dürr (FDP) klassiert sich in den Top sieben. Ob sich dieses Resultat im zweiten Wahlgang wiederholt, ist jedoch ungewiss.

Kann noch lächeln: Stephanie Eymann. Die Wahl hat sie knapp verpasst – aber manchmal gibt es Wichtigeres als Politik.
Kann noch lächeln: Stephanie Eymann. Die Wahl hat sie knapp verpasst – aber manchmal gibt es Wichtigeres als Politik.
Foto: Dominik Plüss

Wie soll man mit seinen Gefühlen umgehen, wenn man gar nicht wissen kann, ob dieser Sonntag nun ein fröhlicher oder trauriger Tag gewesen istund einen die Politik die ganze Zeit beschäftigt, aber gleichzeitig auch in den Hintergrund rückt?

Stephanie Eymann sagt: «Das war sicher kein einfacher Tag.»

Sie ist an diesem Tag eine gefeierte LDP-Regierungsratskandidatin, die ein Glanzresultat erzielt und die Wahl nur um mickrige 79 Stimmen verpasst. Sie ist, vor allem, aber auch Tochter: Ihre Eltern sind positiv aufs Coronavirus getestet worden und liegen deswegen im Spital. Immerhin kann Eymann am Sonntagabend mitteilen: «Es war eine riesige Freude, dass der erste Anruf von meinem Vater kam.» Er hat ihr gratuliert, beide Elternteile sind stabil.

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