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Boom bei Start-upsTrotz Krise: In der Region Basel herrscht Gründerlaune

Nirgends in der Schweiz wurden 2020 so viele Firmen gegründet wie in der Nordwestschweiz. Ein Experte erklärt die Gründe und wagt einen Ausblick auf die Zukunft.

Vom Start-up zum Milliardendeal: Actelion in Allschwil wurde 2017 für 30 Millionen verkauft.
Vom Start-up zum Milliardendeal: Actelion in Allschwil wurde 2017 für 30 Millionen verkauft.
Foto: Florian Bärtschiger

Die Wirtschaft ächzt unter den Corona-Massnahmen. Unzählige Menschen sind in Kurzarbeit, andere haben ihren Job verloren. Und doch gibt es trotz oder gerade wegen der Krise auch Aufschwung, vor allem bei den Start-ups. In der Region Basel sind mit 10’648 Neueintragungen ins Handelsregister neun Prozent mehr Firmen gegründet worden als noch im Vorjahr. Damit liegt die Nordwestschweiz als Region an der schweizerischen Spitze. Dies ist den Erhebungen von Startups.ch, der Onlineplattform für Firmengründungen, zu entnehmen.

46’842 Macher haben 2020 schweizweit ihre eigene Firma gegründet. Das sind fünf Prozent mehr als im Rekordjahr 2019. Die Entwicklung lässt sich begründen: Einerseits haben initiative Leute, welche in den letzten zwölf Monaten den Job verloren haben, sich selbstständig gemacht, und andererseits haben junge Leute, die nach ihrer Ausbildung keine passende Anstellung finden konnten, ihre eigene Firma gegründet. «Die Krise macht deutlich, was uns allen fehlt, wenn wir von einem Tag auf den anderen nicht aus dem Haus können. Das ist ein klares Signal für viele Neugründer, sofort zu handeln und Marktlücken zu schliessen», sagt Michele Blasucci, Gründer und CEO von Startups.ch.

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