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Gesetz verbietet SchutzmassnahmeTrotz Corona: Basler Casino darf Spieltische nicht schliessen

Das Grand Casino Basel verschärft sein Schutzkonzept. Eine potenzielle Massnahme scheitert jedoch wegen der nationalen Rechtslage: Diese besagt, dass Tischspiele wie Roulette und Blackjack angeboten werden müssen.

Das Casino Basel muss weiterhin Tischspiele anbieten – so will es das Gesetz.
Das Casino Basel muss weiterhin Tischspiele anbieten – so will es das Gesetz.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Die Kugel im Rouletterad dreht, Jetons werden auf Zahlenfelder gestapelt. Die umstehenden Spieler drängen sich um den Tisch, um noch letzte Einsätze zu tätigen. Solche Szenen ereigneten sich am vergangenen Wochenende, als im Grand Casino Basel reger Betrieb herrschte, vor allem an den Spieltischen. Beim Roulette sammelten sich Menschentrauben, beim Blackjack und Poker waren zwischenzeitlich alle Stühle besetzt.

Mittlerweile hat das Casino sein Schutzkonzept weiter verschärft. Auf Anfrage teilt Geschäftsführer Kai Läpple mit, dass die maximale Besucherzahl zukünftig reduziert wird. Neu dürfen sich höchstens 350 Gäste zeitgleich im Casino aufhalten. Zudem wird der Restaurationsbetrieb am Freitag- und Samstagabend neu ausschliesslich ins Obergeschoss verlegt. Bis anhin wurde man auch noch im Casinoraum im Untergeschoss bedient. Weiterhin gilt in den Räumlichkeiten eine Maskenpflicht, die Spielautomaten werden zudem regelmässig desinfiziert.

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