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SehenswertTollkühne Kerle in ihren rollenden Kisten

Das Basler Draisinenrennen gibt es jetzt auch zwischen Buchdeckeln. Eine herrliche Hommage an das originellste Kunst-Happening der Stadt.

Der Rennstall der Christoph-Merian-Stiftung mit der «Drainioli» im Wettbewerb von 2018.
Der Rennstall der Christoph-Merian-Stiftung mit der «Drainioli» im Wettbewerb von 2018.
Foto: Daniel Spehr

Das Paradies der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde, sprach der Dichter und hatte natürlich keine Ahnung vom Basler Draisinenrennen. Dieses findet seit 2016 alljährlich auf den Gleisen im Dreispitzareal statt. Künstler, Konstrukteure, Kreative aller Professionen liefern sich dort mit abenteuerlichem Rollmaterial einen Wettstreit, der seinesgleichen sucht.

Benedikt Wyss und Thilo Mangold, Co-Rennleiter des Happenings, haben kürzlich einen Fotoband herausgegeben, der den Geist der teilnehmenden Bewegungskünstler spektakulär einfängt. «Manche wollen die Schnellsten sein», schreibt Benedikt Wyss, «andere die Schönsten, viele sich originell fortbewegen, gar Kunst sein, einige bloss lustig. Und wieder anderen ist das alles egal.»

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