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Werke eines jung Verstorbenen Tod und Eros

Die Galerie Mueller entdeckt den Schweizer Künstler Johannes Robert Schürch neu. 1895 geboren, verstarb er 1941 in Locarno.

«Sitzender Akt» (Ausschnitt) – ohne Jahresangabe. Tusche auf Papier.
«Sitzender Akt» (Ausschnitt) – ohne Jahresangabe. Tusche auf Papier.
Foto: SIK-ISEA, Zürich, ©Erica Ebinger-Leutwyler Stiftung

Akte, Phantasiefiguren, der Tod. Betrachtet man sich Bilder von Johannes Robert Schürch, die unter dem Titel «Comédie Humaine» aktuell in der Galerie Mueller an der Rebgasse zu sehen sind, käme man nicht auf den Gedanken, Schürch in eine Beziehung zu Ferdinand Hodler zu stellen. Und doch: Der am 18. November 1895 in Aarau geborene Robert Schürch, in Genf und Zürich aufgewachsen, war Ateliergehilfe des grossen Meisters.

Schürch hatte ursprünglich eine Lehre in einem grafischen Betrieb begonnen und auch als Plakatmaler gearbeitet, unter anderem für einen Zirkus. 1916 zog der Zwanzigjährige dann auf Anregung von Ferdinand Hodler mit seiner Mutter nach Genf.

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