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FCB-Defensive sucht HaltTimm Klose ist nicht dabei – und rückt doch ins Zentrum

Auch wenn die Resultate unterschiedlicher nicht sein könnten: Das 0:1 in Zürich bestätigt den Eindruck, der schon beim 3:1 in St. Gallen aufgekommen war.

Geschlossene Trainings und noch kein Ernstkampf: Bislang gibt es von Timm Klose nur FCB-Bilder bei seiner Präsentation.
Geschlossene Trainings und noch kein Ernstkampf: Bislang gibt es von Timm Klose nur FCB-Bilder bei seiner Präsentation.
Foto: Claudio de Capitani (Freshfocus).

Man kann es auch so sehen, wie es Silvan Widmer sieht. «Wir waren nach der Pause nicht wach. Das darf uns nicht passieren», sagt der Rechtsverteidiger, als im Letzigrundstadion alles vorbei ist und der FC Basel mit 0:1 verloren hat. Mehr sagt er nicht zum rotblauen Abwehrverhalten, sondern reduziert alles auf die eine Szene, in der das einzige Tor des Abends gefallen ist.

Er hat damit recht. Und auch nicht. Tatsächlich sehen die Basler gar nicht gut aus in diesen Sekunden, die auf den Wiederanpfiff folgen. Ein langer Ball von Sobiech auf Ceesay, ein paar Täuschungen von Ceesay gegen Jasper van der Werff, eine gute Flanke auf Marchesano, der sich von seinem rotblauen Bewacher Eray Cömert weggeschlichen hat – und da ist er dann, der Treffer, der dem FCB die Niederlage nicht zuletzt deshalb bringt, weil er in der Offensive kaum Brauchbares zu kreieren versteht.

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