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Insider-BerichtTiktok prüft rechtliche Schritte gegen Trumps Verbot

Der US-Präsident sieht in der chinesischen App eine Bedrohung und will sie in den USA verboten sehen. Dagegen scheint das Mutterunternehmen nun juristisch vorgehen zu wollen.

Die chinesische App Tiktok ist Donald Trump ein Dorn im Auge. Er befürchtet, dass Daten der User der chinesischen Regierung übermittelt werden.
Die chinesische App Tiktok ist Donald Trump ein Dorn im Auge. Er befürchtet, dass Daten der User der chinesischen Regierung übermittelt werden.
keystone-sda.ch
Der Hauptsitz von Tiktok ist in Peking.
Der Hauptsitz von Tiktok ist in Peking.
keystone-sda.ch
Microsoft will bis September einen Deal mit dem Eigentümer aushandeln.
Microsoft will bis September einen Deal mit dem Eigentümer aushandeln.
keystone-sda.ch
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Tiktok bereitet nach Angaben von Insidern rechtliche Schritte gegen US-Präsident Donald Trumps Verbot von Transaktionen mit der Video-App und ihrem chinesischen Betreiber ByteDance vor. Tiktok werde möglicherweise bereits am Montag juristisch dagegen vorgehen, hiess es.

Trump hatte Anfang August wegen Sicherheitsbedenken Transaktionen mit zwei der grössten in den USA tätigen IT-Konzerne Chinas verboten und damit eine neue Front im Handelsstreit mit der Volksrepublik eröffnet. Betroffen sind ByteDance und der WeChat-Betreiber Tencent. An den Börsen weltweit löste dies Sorgen vor einem IT-Krieg aus.

Trump sieht in App eine Bedrohung

Mitte August wies Trump ByteDance dann an, sich vom Betrieb von Tiktok in den USA innerhalb von 90 Tagen zurückzuziehen. ByteDance ist dazu inzwischen im Gespräch mit potentiellen Käufern wie Microsoft und Oracle.

Trump bezeichnete Tiktok als erhebliche Bedrohung, da die App Daten von US-Nutzern sammele und China darauf Zugriff habe. Tiktok erklärte, weder Nutzerdaten mit der Regierung in Peking geteilt noch Inhalte zensiert zu haben.

Reuters