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GesundheitskostenTiefere Krankenkassenprämien in Basel-Stadt – Anstieg in Baselland

Die Krankenkassenprämien entwickeln sich im kommenden Jahr in den beiden Basel unterschiedlich. Basel Stadt ist neu «nur» noch der zweitteuerste Kanton der Schweiz gleich hinter Genf.

Die Krankenkassenprämien entwickeln sich im kommenden Jahr in den beiden Basel unterschiedlich. (Symbolbild)
Die Krankenkassenprämien entwickeln sich im kommenden Jahr in den beiden Basel unterschiedlich. (Symbolbild)
Foto: Keystone

In Baselland steigen die Krankenkassenprämien auch im kommenden Jahr an, während sie in Basel-Stadt erneut sinken. Über alle Kategorien gesehen liegt der Stadtkanton bei der Prämienentwicklung so unter dem nationalen Durchschnitt, der Landkanton dagegen darüber.

Die Prämienteuerung liegt 2021 im Baselbiet unter dem Strich aller Altersklassen bei 1,3 Prozent, in Basel-Stadt dagegen bei 0,0 Prozent, wie aus den am Dienstag veröffentlichten Unterlagen des Bundesamts für Gesundheit hervorgeht. Landesweit steigen die Krankenkasssenprämien nächstes Jahr durchschnittlich um 0.5 Prozent an.

Basel-Stadt bleibt hinter Genf der Kanton mit den zweithöchsten Krankenkassenprämien. Für die Grundversicherung müssen Erwachsene 2021 in Basel-Stadt im Schnitt pro Monat 482.80 Franken bezahlen. Das entspricht einem Minus von 0,1 Prozent oder 50 Rappen.

Im Kanton Baselland müssen Erwachsene nächstes Jahr im Schnitt pro Monat 424.90 Franken an ihre Krankenkasse überweisen. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent oder 5.20 Franken. Landesweit steigt die monatliche Durchschnittsprämie für Erwachsene um 0,4 Prozent oder 1.50 Franken auf 373.90 Franken.

Weiterhin klar über dem landesweiten Durchschnitt von 267.70 Franken (+0,4 Prozent oder 1 Franken) liegen in den beiden Basel die Krankenkassenprämien für junge Erwachsene von 19 bis 26 Jahren. In Basel-Stadt sinken sie jedoch erneut – nämlich um 1,9 Prozent oder 6.50 auf 342.70 Franken pro Monat. Dagegen kommt es 2021 in Baselland zu einem Anstieg um 2 Prozent oder 5.90 Franken auf 294.90 Franken.

Für Kinder werden die Krankenkassenprämien in den beiden Basel nicht teurer. Während sie landesweit um durchschnittlich 0,1 Prozent oder 10 Rappen auf 99.70 sinken, gehen sie in Basel-Stadt um 0,4 Prozent oder 60 Rappen auf 129.90 Franken pro Monat zurück. In Baselland betragen sie 2021 unverändert 111.30 Franken.

SDA

3 Kommentare
    Schaub Lukas

    Einfach nur bitter, der zweitteuerste Kanton der Schweiz in den Gesundheitskosten zu sein. Die Zürcher müssten doch mit ihren Spitäler teurer sein, ebenso die Berner mit ihren vielen Standorten. Da läuft wahrscheinlich vieles nicht ganz richtig, wenn man hier auf dem zweiten Platz steht.