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Vorwurf der WährungsmanipulationThomas Jordan zeigt den USA die kalte Schulter

Nationalbank-Präsident Thomas Jordan rechtfertigt den Kurs der Nationalbank an einer telefonisch durchgeführten Pressekonferenz.
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«Weder die Schweiz noch die SNB ist ein Währungsmanipulator, und unsere Geldpolitik ist notwendig und gerechtfertigt.»

Thomas Jordan, Präsident der Schweizerischen Nationalbank

«Kein Einfluss auf unsere Politik»

Mangelhafte Kommunikation

63 Kommentare
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    Benedikt Jorns

    Ob sich ein Staat verschuldet oder ob seine Notenbank (bei uns heisst sie Nationalbank) die umlaufende Geldmenge erhöht, die Wirkung ist dieselbe: Seine Währung wird dadurch entwertet oder - anders formuliert - die Wechselkurse zu den andern Währungen werden schrittweise nach oben gedrückt.

    Klar haben die US-Ökonomen recht, wenn sie aus der Sicht ihres Landes mit seinen sehr grossen Staatsverschuldungen sagen: Auch die Schweiz sollte sich wesentlich stärker verschulden.

    So ganz Unrecht haben die US-Ökonomen nicht. Unsere Staatsverschuldung sollte sich ungefähr in der gleichen Grössenordnung bewegen wie in der EU und in den USA. Normalerweise müssen Schulden irgendeinmal zurückbezahlt werden. In den USA und im Euroraum nimmt man die Staatsverschuldungen locker. Niemand glaubt im Ernst, dass sie jemals abgebaut werden müssen.

    Die kleine international stark vernetzte Schweiz wäre gut beraten, ungefähr das Gleiche zu tun. Nur so können wir die Wechselkurse zu unseren wichtigsten Handelspartnern EU und USA langfristig halten und nicht wie in den vergangenen Jahrzehnten sukzessive für unseren Export im Ausland viel zu teuer werden. Wir sind ein kleines Land und müssen uns den internationalen Entwicklungen anpassen. Sonst wird es für uns langfristig schwierig.