Zum Hauptinhalt springen

Schlottern wegen BiseTemperaturen fielen in der Nacht unter minus 10 Grad

In der Schweiz herrscht zurzeit Eiseskälte. Die anhaltende Bise sorgt dafür, dass es sich noch viel kälter anfühlt.

Verschneite Strassen in Zürich am 12. Januar 2021.
Verschneite Strassen in Zürich am 12. Januar 2021.
Foto: Ennio Leanza (Keystone) 

Eine Kältewelle hat die Schweiz fest im Griff. In der Nacht auf Freitag sind die Temperaturen an einigen Orten im Flachland auf unter minus 10 Grad gefallen. Die Bise sorgt dafür, dass sich die Luft noch deutlich kühler anfühlt.

Nach Angaben von MeteoNews wurden um 04.30 Uhr im Flachland mancherorts zweistellige Minustemperaturen gemessen. So sank das Thermometer in Würenlingen auf -10,9 Grad. Zusammen mit der Bise fühlte sich die Temperatur an wie -16,6 Grad, wie der Meteo-Dienst auf Twitter schrieb.

Bitterkalt wurde es in den Bergen: So sank das Thermometer in Glattalp SZ auf -26,2 Grad, in Samedan GR auf -23 Grad und auf dem Ofenpass auf -22,8, wie der Webseite zu entnehmen ist.

Wegen der Bise bleibt es auch während des Tages kalt: Nach Angaben von SRF Meteo könnten die Temperaturen am Nachmittag gefühlt bei -15 bis -10 Grad liegen, heisst es auf der Webseite.

SDA/sep

4 Kommentare
    C. F. Abel

    'Wegen der Bise bleibt es auch während des Tages kalt' Unterscheiden zwischen objektiver physikalischer Temperatur und subjektiver biologischer. Wind kühlt noch mehr ab (chill factor), aber mehr Wind führt zumindest nachts auch zu weniger Abstrahlung in den Weltraum. Heute um 3 Uhr fiel hier bei 3 km/h die gemessene Temperatur noch um 3 Grad nach unten. Später bei 10 km/h wieder 3 Grad höher.