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Video: Ziegelwerfer hält Anwohner in Atem

Noch immer hält der Ziegelwerfer in Basel Anwohner und Einsatzkräfte in Atem. Nach einer durchwachten Nacht flogen auch heute wieder Ziegel vom Hausdach. Ein Mönch soll nun das Drama beenden.

Über 30 Stunden verharrt der junge Mann nun schon auf dem Hausdach an der Bruderholzstrasse. In der Nacht hat er wohl kaum Auge zugemacht – dafür hat die Polizei gesorgt. Zum Beispiel indem sie in der Nacht mit Blaulicht am Haus vorbeifuhr. «Wir mussten dafür sorgen, dass er nicht einschläft – sonst fällt er runter», sagte Polizeisprecher Klaus Mannhart am Dienstagmorgen gegenüber den Medien. Die Nacht habe der psychisch angeschlagene Mann teils stehend, teils sitzend oder kauernd verbracht.

Nun, am Dienstagmorgen, steht er also noch immer auf dem Dach im Gundeli, barfuss und mit einer Wasserflasche neben sich. Trotzdem sei man bei der Polizei besorgt, dass der Mann dehydriert. Auch am Dienstag flogen wieder Ziegelsteine auf die Strasse: Als die Einsatzkräfte am Morgen das aufblasbare Luftkissen wieder in Position bringen wollten, reagierte der Ziegelwerfer auf die bekannte Art. Das Kissen war am späteren Montagnachmittag entfernt worden, nachdem der Psychiater des Mannes dazu geraten hatte. Man erhoffte sich so eine Beruhigung der Lage. Leider blieb die gewünschte Wirkung aus.

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