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Tumult nach Bayern-Spiel

Nach dem Schlusspfiff kam es auf dem Rasen zu tumultartigen Szenen. Bayerns Regisseur Bastian Schweinsteiger war aufgebracht und geriet geradezu in Rage.

Bastian Schweinsteiger gerät nach dem Schlusspfiff in Rage.
Bastian Schweinsteiger gerät nach dem Schlusspfiff in Rage.
Keystone
Er zeigt in Richtung von Inter-Verteidiger Marco Materazzi.
Er zeigt in Richtung von Inter-Verteidiger Marco Materazzi.
Keystone
Zidane schaut sich die Szene an und versucht sich zu rechtfertigen.
Zidane schaut sich die Szene an und versucht sich zu rechtfertigen.
Keystone
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Der deutsche Internationale war nach dem Ausscheiden aus der Champions League emotional noch geladen. Im Visier hatte er Inter-Verteidiger Marco Materazzi. Er wollte dem italienischen Weltmeister sogar an den Kragen.

Der Mailänder Fitnesstrainer Stefano Rapetti ging dazwischen und konnte Schlimmeres verhindern. Bayern-Kapitän Philippe Lahm griff ebenfalls schlichtend ein und bewahrte seinen Teamkollegen vor einer möglichen Tätlichkeit und deshalb vor einer langen Sperre. Bei «Sky» beschwerte sich Schweinsteiger über den Italiener. «Der hat mich schon vor dem Spiel im Kabinengang provoziert und nach dem Spiel gleich noch einmal», ärgerte sich der Bayer. Jetzt könne er den Franzosen Zinedine Zidane erst recht verstehen.

Schweinsteigers Erinnerungen an Zidane

Mit dieser Bemerkung blendete Schweinsteiger zurück auf die Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Im Endspiel im Berliner Olympiastadion zwischen Frankreich und Italien hatte Verteidiger Materazzi den gegnerischen Spielmacher Zinedine Zidane so lange provoziert, bis sich dieser zu einer Tätlichkeit hatte hinreissen lassen. Er hatte den Italiener mit einem üblen Kopfstoss auf die Brust traktiert und zu Boden geschickt. Mit fatalen Folgen. Zidane wurde auf Intervention des vierten Schiedsrichters des Feldes verwiesen, und sein Team musste nach der 4:5-Niederlage im Elfmeterschiessen auch noch als Verlierer vom Feld. Schweinsteiger hatte mit Deutschland damals die Bronzemedaille gewonnen.

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