Zum Hauptinhalt springen

Interview: «KKW müssen Leistung runterfahren»

Abgeschaltete Atomkraftwerke, tiefe Wasserstände, fehlende Netzkapazitäten: Im Stromhandel steigen die Preise, deutsche Kohle- und Gaskraftwerke werden hochgefahren.

Hitze und Trockenheit machen manchem französischen AKW zu schaffen: Kraftwerk bei Saint-Vulbas in der Nähe von Lyon an der Rhone.
Hitze und Trockenheit machen manchem französischen AKW zu schaffen: Kraftwerk bei Saint-Vulbas in der Nähe von Lyon an der Rhone.
Reuters
Schweizer Wasserkraft ist derzeit wegen anhaltender Trockenheit ein kostbares, aber nicht gut verfügbares Produkt: Stausee Grand Dixence im Wallis.
Schweizer Wasserkraft ist derzeit wegen anhaltender Trockenheit ein kostbares, aber nicht gut verfügbares Produkt: Stausee Grand Dixence im Wallis.
Keystone
Netzkapazitäten sind nicht in unbeschränktem Masse vorhanden: Windkraftanlage im portugiesischen Torres.
Netzkapazitäten sind nicht in unbeschränktem Masse vorhanden: Windkraftanlage im portugiesischen Torres.
Reuters
1 / 4

Frau Brauchli, am 14. März kündigte Kanzlerin Merkel die Abschaltung von sieben Atomkraftwerken an. Welche Auswirkungen hatte das auf den europäischen Strommarkt? Im Terminmarkt, also im längerfristigen Handel, sind die Preise stark angestiegen. Innerhalb weniger Tage sahen wir im Stromgrosshandel eine Preissteigerung von sechs bis acht Prozent. Lag der Preis für das Kalenderjahr 2012 am 11. März, dem Tage des Erdbebens in Japan, bei etwa 53 Euro pro Megawattstunde, stieg er anschliessend um bis zu 5 Euro an. Gestiegen sind die Preise auch am sogenannten Spot-Markt, also dem kurzfristigen Handel.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.