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Frage des Tages: Ist die SP von gestern?

Hat die SP mit dem Linksrutsch vom Wochenende und der Besinnung auf alte Werte die Wahl vom Oktober 2011 bereits verloren? Polit-Experten nehmen Stellung.

Neues Programm: Präsident Christian Levrat, Vize Jacqueline Fehr und Juso-Chef Cedric Wermuth verpassten der SP am ordentlichen Parteitag in Lausanne eine neue Linie.
Neues Programm: Präsident Christian Levrat, Vize Jacqueline Fehr und Juso-Chef Cedric Wermuth verpassten der SP am ordentlichen Parteitag in Lausanne eine neue Linie.
Keystone
Angesichts der Abstimmung Ende November beschloss die SP sowohl ein Nein zur Ausschaffungsinitiative, als auch ein Nein zum Gegenvorschlag. Genau so, wie es dieses Plakat in Bern propagiert.
Angesichts der Abstimmung Ende November beschloss die SP sowohl ein Nein zur Ausschaffungsinitiative, als auch ein Nein zum Gegenvorschlag. Genau so, wie es dieses Plakat in Bern propagiert.
Keystone
Die Partei hat sich den «Demokratischen Sozialismus» auf die Fahne geschrieben. Zu viele Schweizerinnen und Schweizer leben gemäss SP am Existenzminimum.
Die Partei hat sich den «Demokratischen Sozialismus» auf die Fahne geschrieben. Zu viele Schweizerinnen und Schweizer leben gemäss SP am Existenzminimum.
Keystone
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Vernichtend waren sie teilweise, die Kommentare in den Zeitungen zum Parteiprogramm, das die SP am Wochenende verabschiedet hatte. Und auch das doppelte Nein zur Ausschaffungsabstimmung kam nicht gut weg. «Die SP-Delegierten mögen sich an den Grundwerten der Partei erfreuen, doch auch mit moralischen Grundwerten macht Verlieren nicht plötzlich Spass», heisst es etwa in der «Basler Zeitung». Der «Blick» meint, die SP-Delegierten hätten aus der Programmdebatte «nicht rechtzeitig zur Tagespolitik zurückgefunden». Das sei ein «schlimmer Fehler». Oder die «NZZ»: «Das Wählerpotenzial zur linken Mitte hin aber dürfte sie damit eher abschrecken.»

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