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Bildstrecke: Obama bei den Royals

US-Präsident Barack Obama ist von Königin Elizabeth II. in London empfangen worden. Dann dröhnten 62 Salutschüsse aus dem Tower of London über die Stadt.

Gemeinsames Aufwärmen für politische Gespräche: US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron spielen Tischtennis gegen Schüler der Globe Academy in London.
Gemeinsames Aufwärmen für politische Gespräche: US-Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron spielen Tischtennis gegen Schüler der Globe Academy in London.
Keystone
Ob das Team Obama/Cameron gegen die Schüler gewonnen hat bleibt offen: Der US-Präsident und der britische Premierminister lieferten sich ein Tischtennis-Match gegen Schüler der Globe Academy in London.
Ob das Team Obama/Cameron gegen die Schüler gewonnen hat bleibt offen: Der US-Präsident und der britische Premierminister lieferten sich ein Tischtennis-Match gegen Schüler der Globe Academy in London.
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Dort treffen sie auch das frischgebackene Ehepaar Prinz William und Kate. (24. Mai 2011)
Dort treffen sie auch das frischgebackene Ehepaar Prinz William und Kate. (24. Mai 2011)
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Die Queen und ihr Ehemann Prinz Philip begrüssten Obama und seine Ehefrau Michelle an einem sonnigen, aber windigen Nachmittag im Buckingham-Palast. Nach einer privaten Führung durch den Palast nahm Barack Obama die Ehrengarde ab.

Elizabeth, bekleidet mit einem hellblauen Kostüm und passendem Hut, stand an der Seite des Präsidenten, als die Schottischen Garden in roten Jacken und hohen Bärenfellmützen die amerikanische Nationalhymne spielten. Dann dröhnten 62 Salutschüsse aus dem Tower of London über die Stadt, bevor Obama mit Prinz Philip die Ehrengarde abnahm. Für Obama ist es der erste Staatsbesuch in Grossbritannien, zu dem ihn die Queen einlud.

Zuvor waren Obama und seine Ehefrau Michelle von Thronfolger Prinz Charles und dessen Ehefrau Camilla in der Residenz des US-Botschafters begrüsst worden. Dort, im Winfield House im Regent's Park, verbrachte das amerikanische Präsidentenpaar auch die Nacht, nachdem es einen Besuch in Irland ungeplant verkürzen musste. Wegen der Aschewolke des isländischen Vulkans Grimsvötn hatten die beiden Dublin schon am Montagabend verlassen.

Kurze Begrüssung durch Prinz William

Die nächsten beiden Nächte wollten die Obamas auf Einladung der Queen im Buckingham-Palast verbringen. In den sechs Räumen, die ihnen zur Verfügung gestellt werden, verbrachten zuletzt Prinz William und seine Ehefrau Kate ihre Hochzeitsnacht. Das frisch verheiratete Paar begrüsste die Obamas kurz vor der Zeremonie im Palast, wollte aber an einem für Dienstagabend geplanten Bankett mit rund 200 Gästen nicht teilnehmen.

Aus Palastkreisen verlautete, die Königin sei in die Planung des Besuchs eng eingebunden gewesen. Ein derartig grosser Empfang wird pro Jahr nur etwa zwei ausländischen Staats- und Regierungschefs zuteil, die von der Königin persönlich ausgewählt werden.

Nach einem kurzen Treffen am Dienstag waren die grossen politischen Gespräche mit dem britischen Premierminister David Cameron für Mittwoch geplant. Dann sollte es um Afghanistan, Libyen und die Weltwirtschaft gehen. Beide erklärten in einem gemeinsamen Artikel für die Zeitung «The Times» vom Dienstag, die Beziehung zwischen den USA und Grossbritannien machen die Welt zu einem sichereren und wohlhabenderen Ort.

Kleiner Skandal 2009

Beobachter haben erklärt, Elizabeth habe die Obamas bei einem ersten Treffen in London 2009 auf Anhieb gemocht. Damals hatte Michelle Obama für einen kleinen Skandal gesorgt, weil sie den Arm um die Queen gelegt hatte. Diese hatte jedoch die Geste der Zuneigung erwidert. Es ist erst der dritte Staatsbesuch eines amerikanischen Präsidenten in dem Land seit 100 Jahren.

dapd/ sda/pbe

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