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Bildstrecke: Néstor Kirchner

Der Mann der amtierenden Staatschefin Cristina Kirchner starb am Mittwoch an einem Herzinfarkt. Der Ex-Präsident hegte fürs kommende Jahr ehrgeizige Ziele.

Der ehemalige argentinische Präsident Nestor Kirchner ist im Alter von 60 Jahren gestorben. Der Ehemann der amtierenden Staatschefin Cristina Fernández erlag am Mittwoch den Folgen eines Herzinfarkts, wie das Büro der Präsidentin berichtete.

Kirchner war zuletzt Mitte September am Herzen operiert worden. Damals war eine Angioplastie - ein Verfahren zum Weiten von verengten oder verschlossenen Blutgefässen - angewandt worden. Zum Zeitpunkt seines Todes befand er sich gemeinsam mit seiner Frau in ihrem Haus in der patagonischen Stadt El Calafate.

«Es war ein plötzlicher Tod»

«Es war ein plötzlicher Tod», sagte Kirchners Leibarzt Luis Buonomo. Er kündigte einen genaueren medizinischen Bericht an. «Ein grosser Patriot ist gestorben», sagte Kirchners Parteigenosse Juan Carlos Dante dem Staatsfernsehen. «Argentinien hat einen seiner grössten Männer verloren.» Kirchner war von 2003 bis 2007 Präsident Argentiniens. Er führte das Land aus einer schweren Wirtschaftskrise und unterstützte Justizreformen, in deren Folge zahlreiche Verfahren gegen Protagonisten der Diktaturen wegen Menschenrechtsverletzungen eröffnet wurden.

Es wurde allgemein erwartet, dass er bei den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr erneut antritt. Daneben war er Abgeordneter und Führer der peronistischen Partei. Erst im Mai wurde Kirchner zum Generalsekretär der Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) ernannt.

AFP/mrs

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