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Bildstrecke: Im verstrahlten Kinderzimmer

In Japan sind erstmals Bewohner der Sperrzone um das havarierte Kernkraftwerk Fukushima für ein paar Stunden in ihre Häuser zurückgekehrt. Sie durften persönliche Gegenstände mitnehmen.

Endlich wieder nach Hause: Bewohner von Kawauchi auf dem Weg zu ihren Häusern. (10. Mai 2011)
Endlich wieder nach Hause: Bewohner von Kawauchi auf dem Weg zu ihren Häusern. (10. Mai 2011)
Keystone
Zurück in der Sperrzone: Eine Frau leert ihren Kühlschrank in ihrem Haus, Kawauchi. (10. Mai 2011)
Zurück in der Sperrzone: Eine Frau leert ihren Kühlschrank in ihrem Haus, Kawauchi. (10. Mai 2011)
Reuters
Ein Bus bringt die Evakuierten zu ihren Häusern in Kawauchi. (10. Mai 2011)
Ein Bus bringt die Evakuierten zu ihren Häusern in Kawauchi. (10. Mai 2011)
Reuters
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Mit einem Regierungsbus wurden die in weisse Schutzanzüge, Brillen und Handschuhe gekleideten Flüchtlinge aus dem Dorf Kawauchi in die 20 Kilometer um die Atomruine verhängte Zone gebracht, wie lokale Medien berichteten.

Während ihres zweistündigen Aufenthalts trugen die 92 Bewohner eine 70 mal 70 Zentimeter grosse Plastiktasche mit sich, mit der sie Habseligkeiten wie Fotos oder Unterlagen einsammeln konnten. Die Gegend war zunächst zur Evakuierungszone erklärt worden, doch waren immer wieder Menschen trotz der Strahlengefahr auf eigene Faust zurückgekehrt, um Habseligkeiten herauszuholen.

Nur unter Auflagen möglich

Seit dem 22. April hat die Regierung die Zone zum Sperrgebiet erklärt. Die ehemaligen Bewohner dürfen nur noch mit staatlicher Genehmigung und unter Auflagen kurzzeitig in ihre früheren Häuser zurück. Anschliessend werden sie auf radioaktive Strahlen untersucht.

Die Bewohner müssen zudem unterschreiben, dass sie die Sperrzone auf eigene Verantwortung betreten. Dies löste laut der Nachrichtenagentur Kyodo bei manchen Unmut aus. Schliesslich seien sie Opfer der Lage.

SDA/pbe

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