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Bilder: Das Wiedersehen nach 60 Jahren hinter dem eisernen Vorhang

Hunderttausende koreanische Familien wurden während des Korea-Krieges auseinandergerissen. Die Staaten führen sporadisch einige Angehörige zusammen – und trennen sie dann wieder voneinander.

Zärtlicher Abschied: Zwei Verwandte legen ihre Handfläche auf die trennende Glasscheibe.
Zärtlicher Abschied: Zwei Verwandte legen ihre Handfläche auf die trennende Glasscheibe.
Reuters
Trennungsschmerz: Der 80-jährige Nordkoreaner Kim Jin-won (Mitte) weint, als er sich von seinen Verwandten wieder verabschieden muss.
Trennungsschmerz: Der 80-jährige Nordkoreaner Kim Jin-won (Mitte) weint, als er sich von seinen Verwandten wieder verabschieden muss.
Reuters
Harte Trennung: Lee Jong-ryul muss seinen Sohn wieder verlassen.
Harte Trennung: Lee Jong-ryul muss seinen Sohn wieder verlassen.
Reuters
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Mit bewegenden Abschiedsszenen ist am Montag ein Besuch von 430 Südkoreanern bei ihren Familien in Nordkorea zu Ende gegangen. Unter Tränen nahmen die Familienmitglieder, die sich zum ersten Mal seit rund 60 Jahren wiedergesehen hatten, voneinander Abschied, wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap berichtete.

Am Samstag hatte ein Buskonvoi die Südkoreaner in ein nordkoreanisches Urlaubsressort im Kumgang-Gebirge gebracht. Die nächste Familienzusammenführung ist dort bereits für Mittwoch vorgesehen. Rund 100 weitere Südkoreaner sollen dann für drei Tage ihre nordkoreanischen Verwandten sehen dürfen.

Sporadische Zusammenführungen

Hunderttausende koreanische Familien wurden während des Korea-Krieges (1950-1953) auseinandergerissen. Briefverkehr oder Telefongespräche über die schwerbewachte innerkoreanische Grenze hinweg sind für Zivilisten nicht gestattet, viele Familienmitglieder wissen daher nicht einmal, ob ihre Angehörigen noch leben.

Seit dem Jahr 2000 gibt es sporadische Familienzusammenführungen zwischen Nord- und Südkorea, rund 2000 Menschen konnten sich seitdem wiedersehen. Etwa 80'000 warten allerdings noch immer auf eine Chance, ihre Angehörigen nach Jahrzehnten in die Arme zu schliessen. Jedes Jahr sterben tausende von ihnen aus Altersgründen, ohne die Möglichkeit zu einem Familientreffen erhalten zu haben.

AFP/miw

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