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Knatsch um Bundesrats-RenteSVP-Leader nehmen Blocher in Schutz

Roger Köppel wettert gegen «Moral-Superhelden», die jetzt Christoph Blocher angreifen. Und Thomas Aeschi findet, dass das Geld beim SVP-Übervater besser aufgehoben ist als beim Staat.

Roger Köppel (rechts) greift all die «Moral-Superhelden» an, die Christoph Blochers Forderung nach einer Bundesratsrente anprangern.
Roger Köppel (rechts) greift all die «Moral-Superhelden» an, die Christoph Blochers Forderung nach einer Bundesratsrente anprangern.
Foto: Ennio Leanza/Keystone

«Kein Kommentar» war gestern, jetzt reden auch SVP-Politiker über die Millionenrente, die Alt-Bundesrat Christoph Blocher von der Eidgenossenschaft einfordert. Thomas Aeschi, Chef der Bundeshausfraktion, zeigt Verständnis für Blochers Vorgehen. «Eine Mehrheit von Bundesrat und Verwaltung drängt darauf, die Schweiz noch enger an die EU anzubinden», sagt Aeschi. Wenn Blocher jetzt Geld vom Staat zurückverlange, sei dies nachvollziehbar. «Er weiss das Geld besser einzusetzen als die aktuelle Staatselite.» Zudem betont Aeschi, dass Blocher nicht dafür bekannt sei, dass er auf seinem Geld sitze.

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