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Editorial zu Corona-MassnahmenStreit um die richtige Lockdown-Strategie

Die Fallzahlen sinken, doch neue Virusvarianten mahnen zur Vorsicht. In Deutschland wird schon der Totalstillstand gefordert.

Die Ruhe vor dem Sturm? Die berühmte «Stroeget»-Fussgängerzone in Kopenhagen bleibt wegen des Lockdown menschenleer.
Die Ruhe vor dem Sturm? Die berühmte «Stroeget»-Fussgängerzone in Kopenhagen bleibt wegen des Lockdown menschenleer.
Foto: Emil Helms (AFP)

Den einen kann der Lockdown nicht hart genug sein, die anderen wollen über Lockerungen sprechen. Auch radikale Ideen werden diskutiert. «Zero Covid» fordert ein Aufruf von mehreren Dutzend Wissenschaftlern, Ärzten, Pflegekräften und Künstlern. Die 7-Tage-Inzidenz, also die Fälle pro 100’000 Einwohner in den letzten 7 Tagen, soll auf null gedrückt werden. Dazu müsste man bloss das Land für ein paar Wochen komplett stilllegen. Die wirtschaftlichen Verluste will man locker mit einer «europaweiten Covid-Solidaritätsabgabe» von den Reichen und den Unternehmen finanzieren. Falls diese danach noch nicht in Konkurs gegangen sind. Die totalitäre Idee geniesst wohl nicht zufällig grosse Zustimmung in Kreisen, die ihr Einkommen vom Staat beziehen.

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