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Streit um historisches DenkmalobjektStiftung soll Bettinger Bauernhaus retten

Etliche Jahre dauert der Streit zwischen Behörden und Besitzer nun schon an. Jetzt wurde zumindest ein Notdach erstellt, um das Gebäude aus dem 16. Jahrhundert vor dem weiteren Zerfall zu schützen. Doch das Seilziehen ist damit noch lange nicht vorbei.

Das Haus von 1553/1554 muss unbedingt erhalten bleiben. Doch darüber, wie es künftig genutzt werden soll und wer die Renovation zu bezahlen hat, herrscht zwischen Besitzer und Behörden Uneinigkeit.
Das Haus von 1553/1554 muss unbedingt erhalten bleiben. Doch darüber, wie es künftig genutzt werden soll und wer die Renovation zu bezahlen hat, herrscht zwischen Besitzer und Behörden Uneinigkeit.
Foto: Ronald Iff

Nachdem die Basler Regierung beschlossen hat, das älteste noch existierende Bauernhaus im Kanton zu erhalten, erhielt der Besitzer eine Auflage: Es musste als erster Schritt ein Notdach erstellt werden, damit das Gebäude von XX nicht noch weiter in sich zusammenfällt. Der Besitzer hatte dazu nicht die finanziellen Mittel (BaZ berichtete).

Inzwischen steht das Notdach, das pro Jahr 84’000 Franken kostet und für mindestens drei Jahre stehen soll, jedenfalls so lange, bis die Renovation abgeschlossen ist.

Im Hintergrund laufen die Diskussionen über die Finanzierungsdetails weiter, besonders was den ganzen Zeithorizont betrifft. Daniel Schneller, Kantonaler Denkmalpfleger von Basel-Stadt, sagt auf Anfrage, dass die Notdachkosten fürs erste Jahr gedeckt seien. Ein Teil bezahlt der Kanton, ein Teil die Gemeinde. «Der Gemeinderat Bettingen hat einen Pauschalbeitrag von 55'000 Franken an die Erstellung und Miete für das erste Jahr beschlossen», so Schneller. Und Ueli Mauch vom Bettinger Gemeinderat hält fest, dass sich die Gemeinde mit diesem Betrag in einer Höhe beteilige, die über dem gesetzlichen Rahmen liegt.

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