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Zweiter Wahlgang für Ackermann«Stand jetzt trete ich wieder an»

Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann wird von den Wählerinnen und Wählern für ihre Politik abgestraft. Sie macht die Debatte um das Historische Museum dafür verantwortlich, gibt sich aber noch nicht geschlagen.

Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hätte ihr schlechtes Resultat nicht erwartet und ist bitter enttäuscht.
Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann hätte ihr schlechtes Resultat nicht erwartet und ist bitter enttäuscht.
Foto: Nicole Pont/Tamedia AG

Regierungspräsidentin Elisabeth Ackermann steht wegen ihrer Personalpolitik beim Historischen Museum Basel seit Wochen in der Kritik. Die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates warf ihr vor, sowohl das Museumsgesetz als auch das Personalrecht missachtet zu haben. Die gesetzlich garantierte Selbstständigkeit des Museums sei nicht gewahrt und die Öffentlichkeit «irreführend» informiert worden. Der Kommission sei überdies keine umfassende Einsicht in die Dossiers gewährt worden. Ackermann wehrte sich nur zaghaft gegen die happigen Vorwürfe.

Ob das schlechte Resultat vom Sonntag nun ein Denkzettel ist für Ackermanns Museumspolitik? Vielleicht. Die Grüne war von Anfang an umstritten – wegen ihres Auftritts, ihrer Rhetorik, ihrer Ausstrahlung. Auch innerhalb des rot-grünen Lagers gab es immer wieder kritische Stimmen.

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