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Zwischen Australien und der Schweiz steht es 1:1

Nach dem ersten Tag des Davis-Cup-Aufstiegsspiel in Sydney zwischen Australien und der Schweiz steht es 1:1. Roger Federer holte den Schweizer Punkt, Stanislas Wawrinka verlor derweil.

Federer benötigte fast anderthalb Sätze Anlaufzeit, ehe er seinen Rhythmus auf dem Rasen des Royal Sydney Golf Clubs fand. Am Ende setzte er sich im 26. Duell mit Lleyton Hewitt (ATP 199) mit 5:7, 7:6 (7:5), 6:2, 6:3 durch und glich zum 1:1 aus. Zuvor hatte Stanislas Wawrinka (ATP 19) gegen den 18-jährigen Bernard Tomic 6:4, 4:6, 3:6, 3:6 verloren.

Die Umstellung vom New Yorker Hartplatz, wo Federer am letzten Samstag im Halbfinal ausgeschieden war, auf den australischen Rasen fiel dem Weltranglistendritten zunächst schwer. Vor allem bei den Returns stimmte das Timing lange Zeit nicht. Erst Mitte des zweiten Satzes kam er zu seinen ersten Breakmöglichkeiten. Zu diesem Zeitpunkt lag er 5:7, 1:3 zurück.

Kontinuierlich wurde Federer, der erst am Mittwochmorgen in Sydney angekommen war, stärker. Ihm gelang es in den letzten beiden Sätzen Hewitt regelmässig auszuspielen und vorab die entscheidenden Punkte für sich zu entscheiden. Im vierten Satz schaffte er den entscheidende Servicedurchbruch zum 3:2, davor und danach wehrte er Breakbälle des Australiers ab.

Hewitt, der wegen einer Fussverletzung unter anderem auf das US Open hatte verzichten müssen, war auf die Unterlage sehr gut eingestellt und leistete sich in der ersten Stunde des Matches kaum Fehler. Das entscheidende Break im ersten Satz gelang ihm zum 7:5. Auch im zweiten Umgang hielt der ehemalige Weltranglistenerste aus Adelaide exzellent mit. Dass es die 18. Niederlage gegen Federer absetzte, lag in erster Linie an der Stärke des Schweizers.

Tomic taktisch besser

Enttäuschend war der Auftritt von Wawrinka. Der Waadtländer, handicapiert durch eine Oberschenkelblessur, war nur in der ersten halben Stunde überlegen. In dieser Phase machte er viele direkte Punkte mit seiner starken Rückhand. Das Blatt wendete sich dann rasch. Tomic agierte nach dem verpatzten Start deutlich geschickter und passte sein Spiel der Unterlage an. Es kam zu zahlreichen Slice-Duellen, die der Lokalmatador vor rund 4000 Zuschauern mehrheitlich kontrollierte - je länger das Spiel dauerte, desto deutlicher.

Der Schweizer leistete sich viele unerzwungene Fehler und war Tomic, der in Wimbledon den Viertelfinal erreicht hatte, taktisch nicht gewachsen. Die beste Möglichkeit, zurück in den Match zu finden, vergab Wawrinka zu Beginn des dritten Umgangs, als er einen Breakvorsprung rasch vergab und sogar kurz nach dem Servicedurchbruch mit 1:3 in Rückstand geriet.

Am Samstag kommt es zum womöglich vorentscheidenden Doppel um den Aufstieg in die Weltgruppe. Die Olympiasieger Federer und Wawrinka treffen ab 4.30 Uhr Schweizer Zeit auf Chris Guccione und Hewitt. Am Sonntag stehen dann die letzten zwei Einzel im Programm.

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