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Zwei Schweizer Boote greifen nach Olympia-Tickets

Zwei der drei Schweizer Boote, die bei den Weltmeisterschaften im slowenischen Bled im Einsatz stehen, qualifizieren sich für die Halbfinals und haben das Olympia-Ticket schon beinahe auf sicher

Mindestens der zweite Rang im Hoffnungslauf waren vom Vierer ohne Steuermann im Leichtgewicht und vom schweren Doppelvierer der Männer gefordert, um sich für die Halbfinals zu qualifizieren. Beide Boote schafften das heikle Unterfangen mit souveränen Start-Ziel-Siegen. Den Auftakt machten Mario Gyr (Seeclub Luzern), Simon Niepmann (Seeclub Zürich), Lucas Tramèr (Club d'Aviron Vésenaz) und Simon Schürch (Seeclub Sursee) im leichten Vierer-ohne. Sie entschieden sich für einen schnellen Start und übernahmen denn auch sofort die Führung vor Frankreich und den USA. Das junge Schweizer Quartett sollte diese Führung während des gesamten Rennens nicht mehr abgeben und lag bis ins Ziel mit einer Bootslänge vor den beiden Verfolgern, die sich ein erbittertes Duell um Rang zwei lieferten. Frankreich behielt schliesslich die Nase vorne und nimmt am Mittwoch zusammen mit der Schweiz an den Halbfinals teil.

Beinahe eine Kopie des Rennens ihrer jungen Teamkollegen lieferte darauf der Doppelvierer ab. André Vonarburg (Seeclub Sempach), Nico Stahlberg (Ruderclub Kreuzlingen), Florian Stofer (Seeclub Sempach) und Jérémy Maillefer (Lausanne Sports Aviron) nutzten das noch flache Wasser am Start ebenfalls für einen Blitzstart und schoben die Bugspitze vor China, Kuba, Tschechien, Lettland und Venezuela. Diese Führung hielt das Schweizer Quartett während der gesamten Renndauer.

Mit der Teilnahme an den Halbfinals der besten zwölf Boote haben sich die beiden Schweizer Paradeboote schon beinahe definitiv für die Olympischen Sommerspiele 2012 in London qualifiziert. Je die elf besten Crews holen sich einen Quotenplatz.

Nicht ganz nach Wunsch lief es Regina Naunheim (Seeclub Wädenswil) und Sarah Zurbrügg-Greenaway (Seeclub Zug) im Frauen-Doppelzweier. Auch sie hätten einen zweiten Platz im Hoffnungslauf benötigt, um die Halbfinalteilnahme feiern zu können. Bis 1500 Meter lagen sie auf Rang drei liegend, doch am Ende reichte die Kraft nicht mehr für den nötigen Endspurt. Als Vierte hinter den USA, Irland und Dänemark, ist der Olympia-Traum bereits zu Ende.

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