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Zwei Derbys in den Viertelfinals

In der letzten Runde der NLA-Qualifikation gab es in den Top acht keine Veränderungen mehr. Davos sicherte sich den Qualifikationsieg mit einem 2:0-Sieg gegen die Rapperswil-Jona Lakers.

In den Playoff-Viertelfinals (ab Samstag) kommt es unter anderen zu zwei Derbys.

Kloten Flyers (2.) gegen die ZSC Lions (7.) und Bern (3.) gegen die SCL Tigers (6.) heissen die brisanten Affichen zum Auftakt der finalen Meisterschaftsphase. Davos trifft auf Fribourg (8.) und Zug (4.) auf Genève-Servette (5.). In der ersten Playout-Runde kommt es zu den Duellen Biel (9.) - Ambri-Piotta (12.) und Lugano (10.) - Rapperswil (11.).

Kloten nützte der 4:3-Auswärtssieg gegen Servette nichts mehr; Davos liess gegen die Lakers nichts mehr anbrennen und schloss die Qualifikation zum ersten Mal seit 2006/2007 und zum insgesamt dritten Mal seit dem Aufstieg 1993 als Erster ab.

Weil die SCL Tigers beim 2:7 in Zug die höchste Saison-Niederlage kassierten und deshalb Servette nicht mehr überholten, spielen die Emmentaler bei ihrer Premiere in den Playoffs ausgerechnet gegen den grossen Kantonsrivalen aus Bern. Der Meister gewann sein letztes Spiel der Qualifikation auswärts gegen die ZSC Lions 4:1 und feierte den vierten Sieg in Folge.

Im Gegensatz zu den Playoff-Viertelfinals kommt es im Kampf gegen den Abstieg (vorerst) zu keinem Derby. Biel gewann zum Abschluss gegen Ambri-Piotta 4:0, überholte damit Lugano, das in Freiburg beim 3:2-Sieg nach Verlängerung einen Punkt zu wenig holte, in der Tabelle bei letzter Gelegenheit und schuf sich die beste Ausgangslage für die Playouts. In den Playout-Halbfinals treffen die Seeländer damit auf den Ambri. Lugano dagegen empfängt die Rapperswil-Jona Lakers, das alle vier Direktbegegnungen in dieser Saison gegen die Tessiner für sich entschied.

Einen persönlichen "Last-Minute-Erfolg" durfte Glen Metropolit verbuchen. Der kanadische Stürmer des EV Zug sicherte sich mit seinen drei Punkten (zwei Tore/ein Assist) gegen Langnau zum zweiten Mal nach 2005/2006 (mit Lugano) die Wertung als erfolgreichster Skorer. Er weist mit seinen 53 Punkten (15 Tore/38 Assists) zwar exakt gleich viele Punkte auf wie Stacy Roest (Rapperswil-Jona Lakers), erzielte aber einen Treffer mehr als sein Landsmann.

Gefreut in der abgelaufenen Qualifikation haben sich auch die Kassiere der 12 NLA-Klubs. Insgesamt 1'891'910 Fans, so viele wie noch zuvor, verfolgten die total 300 Spiele. Im Vergleich zum Vorjahr betrug der durchschnittliche Anstieg 125 Zuschauer pro Spiel.

Resultate der letzten Qualifikations-Runde: ZSC Lions - Bern 1:4 (1:2, 0:1, 0:1). Zug - SCL Tigers 7:2 (4:0, 3:0, 0:2). Biel - Ambri-Piotta 4:0 (0:0, 0:0, 4:0). Davos - Rapperswil-Jona Lakers 2:0 (0:0, 2:0, 0:0). Fribourg - Lugano 2:3 (2:2, 0:0, 0:0, 0:1) n.V.. Genève-Servette - Kloten Flyers 3:4 (0:0, 1:3, 2:1).

Schlussrangliste (je 50 Spiele): 1. Davos 113. 2. Kloten Flyers 112. 3. Bern 97. 4. Zug 94. 5. Genève-Servette 74 (129:128). 6. SCL Tigers 74 (149:154). 7. ZSC Lions 69. 8. Fribourg 64. 9. Biel 56. 10. Lugano 55. 11. Rapperswil-Jona Lakers 48. 12. Ambri-Piotta 44.

Playoff-Viertelfinals (best of 7): Davos (1. der Qualifikation) - Fribourg (8.). Kloten Flyers (2.) - ZSC Lions (7.). Bern (3.) - SCL Tigers (6.). Zug (4.) - Genève-Servette (5.).

Playout-Halbfinals (best of 7): Biel (9.) - Ambri-Piotta (12.). Lugano (10.) - Rapperswil-Jona Lakers (11.).

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