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Zäher Kampf um die Europacup-Plätze

Die beiden heutigen Partien der viertletzten ASL-Runde stehen ganz im Zeichen des Kampfes um die Europa-League-Plätze.

Gewinnen Sion (gegen Luzern) und die Young Boys (GC) ihre Heimspiele, dürfte das Rennen vorzeitig entschieden sein.

Die Schlussränge 3 und 4 garantieren im Sommer die Teilnahme an der Qualifikation für die Europa League. Ein weiterer Platz gehört dem kommenden Cupsieger. Das viertplatzierte Sion steht auch im Cupfinal und besitzt damit zwei Chancen auf das Europacup-Ticket. Lösen die Walliser gleich beide Optionen ein, ginge der eine freiwerdende Platz an den Fünftplatzierten der Axpo Super League. Das wäre nur dann nicht der Fall, wenn Sion noch aus den ersten vier Rängen fallen würde.

Sion-Trainer Laurent Roussey will nicht auf den Cupfinal hoffen müssen und das Europacup-Ticket auf dem schnellsten Weg lösen. Mit einem Sieg gegen Luzern könnten sie die fünftplatzierten Innerschweizer um sieben Punkte distanzieren. Bei drei ausstehenden Runden wäre dieser Rückstand für die Luzerner kaum mehr wettzumachen - umso mehr, als diese in den letzten beiden Spielen noch auf die Titelanwärter Basel und Zürich treffen. Roussey bezeichnet das heutige Spiel denn auch als ersten Final für sein Team in dieser Saison.

Die gleiche Rechnung wie Sion hat sich bestimmt auch das neue (Interims-)Trainer-Duo der Young Boys, Erminio Piserchia und Thomas Häberli, gemacht. Nach einem Sieg gegen GC würden auch sie sieben Punkte vor Luzern liegen, falls die Innerschweizer in Sion verlieren - der letzte FCL-Vollerfolg im Wallis liegt acht Jahre zurück. Mit zwei weiteren Heimspielen in den letzten drei Runden sollten die Berner danach keine Probleme mehr haben, sich das Europacup-Ticket zu sichern.

Mit einem Auge schielt auch der sechstplatzierte FC Thun auf die Europacup-Plätze. Gewinnt der Aufsteiger am Mittwoch auch bei Xamax, würden die Hoffnungen des Yakin-Teams noch konkreter.

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