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«Man ist froh, dass man wieder überlebt hat»

«Wieder ein Sprung, bei dem ein Blindflug ansteht.» Didier Cuche fliegt 2010 über die Hausbergkante und zu seinem dritten Abfahrtssieg auf der Streif.

BaZ: Didier Cuche, was ist die Streif für Sie: eine Mutprobe, eine Bestie – oder einfach die geilste Abfahrt der Welt?

Aber?

Hatte Didier Cuche, der öfters auf der Streif gewonnen hat als jeder andere, also Angst vor seinem ersten Start?

Aber Sie drehten nicht um.

Wie war das Rennen?

Gab es andere Abfahrten, vor denen Sie Angst verspürten?

Warum ist die Streif die schwierigste Abfahrt der Welt?

Kann da ein Normalsterblicher überhaupt runterfahren?

Was macht die ersten 35 Rennsekunden auf der Streif so schwierig?

Danach wirds ruhig?

Und dann?

Schliesslich folgen der Zielschuss und der Zielsprung …

Sie sind weder im Training noch im Rennen je auf der Streif gestürzt, oder?

Was muss ein Abfahrer technisch können, um auf der Streif zu triumphieren?

Mit welcher Einstellung muss man die Streif folglich fahren, um zu gewinnen?

Wo kann man das Rennen gewinnen?

Welche Stelle wird unterschätzt?

Ist die Strecke im Lauf der Jahre harmloser geworden?

Hat das Material Kitzbühel verändert?

Ist der Streif-Sieger automatisch der beste Abfahrer?

Feiert sichs danach nirgends besser als in Kitzbühel?

Also ist es schon mal später geworden?

Wer feiert in diesem Jahr den Sieg in der Hahnenkamm-Abfahrt?

Was bedeutet es Ihnen, auf der spektakulärsten, gefährlichsten Strecke der Welt der Rekordsieger zu sein – ist es wichtiger als WM-Gold im Super-G?

Wenn Sie nun in Kitzbühel sind: Juckt es Sie da, sich noch einmal der Mausefalle entgegenzustürzen?