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Lara Gut befreit sich von ihrem Trainer

Die Schweizer Skifahrerin entlässt ihren Coach – einen Monat vor dem Start in den Olympiawinter. Die Gründe für die Trennung sind diffus.

Geniesst ihre Freizeit: Lara Gut erholt sich in London vom Sommertraining.
Geniesst ihre Freizeit: Lara Gut erholt sich in London vom Sommertraining.
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Im Kraftraum legt Lara Gut die Basis für einen erfolgreichen Winter.
Im Kraftraum legt Lara Gut die Basis für einen erfolgreichen Winter.
Keystone
In einem Monat startet die Saison auf dem Gletscher von Sölden.
In einem Monat startet die Saison auf dem Gletscher von Sölden.
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Es ist nicht das erste Mal, dass Lara Gut die Zusammenarbeit mit einem Trainer überraschend beendet. Vor vier Jahren nahm das langjährige Engagement mit Mauro Pini ein unschönes Ende, jetzt muss Nachfolger Luca Agazzi das Team Gut verlassen. Für Pauli Gut, Vater und Manager von Lara, war das Ende der sportlichen Beziehung absehbar. «Wir haben uns schon vor Monaten darüber unterhalten, weil wir das Gefühl hatten, dass er nicht weiss, was er will», sagt Pauli Gut gegenüber dem «Blick».

Für den 40-jährigen Luca Agazzi scheint die Trennung alles andere als einvernehmlich verlaufen zu sein. «Nach unserer Rückkehr aus Chile ist unsere Zusammenarbeit per Telefon beendet worden. Um ehrlich zu sein, sind mir die Gründe für dieses brüske Ende noch nicht ganz klar», sagt Agazzi gegenüber einem italienischen Ski-Magazin. Vater Gut versucht, das gestörte Verhältnis zu erklären: «Wir reisten rund 24 Stunden aus Chile zurück, und von ihm kam kein Wort. So leidet das Team, das ist nicht gut für die Stimmung.»

Der Zeitpunkt für die Trennung kommt denkbar ungünstig. In einem Monat startet die Skisaison in Sölden, Lara Gut nimmt das neueste Kapitel im Trainertheater allerdings gelassen. Während ihrer Ferien in London ist die 22-jährige Tessinerin für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Lieber versorgt sie ihre Fans mit munteren Fotos auf Facebook – und scheint dabei ganz befreit.

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