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Holdener Zweite in Wimpernschlag-Final

Mikaela Shiffrin gewinnt den Slalom in Soldeu sieben Hundertstel vor Wendy Holdener, welche weiter auf ihren ersten Slalom-Sieg warten muss.

Ziel-Jubel: Mikaela Shiffrin gewinnt den Slalom in Sodeu hauchdünn vor Wendy Holdener.
Ziel-Jubel: Mikaela Shiffrin gewinnt den Slalom in Sodeu hauchdünn vor Wendy Holdener.
JAVIER SORIANO, AFP
Das Podest präsentiert sich gleich wie schon in Kranjska Gora, auch beim Saison-Final fährt Petra Vlhova auf den dritten Rang.
Das Podest präsentiert sich gleich wie schon in Kranjska Gora, auch beim Saison-Final fährt Petra Vlhova auf den dritten Rang.
JOE KLAMAR, AFP
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Wendy Holdener muss weiter auf den ersten Weltcupsieg im Slalom warten. Der Schwyzerin steht am Finale in Soldeu abermals Mikaela Shiffrin vor der Sonne. Sieben Hundertstel trennten Holdener diesmal vom Triumph. Dritte wurde die Slowakin Petra Vlhova mit mehr als einer Sekunde Rückstand.

Kein Sieg trotz Führung

Holdener stieg als Führende nach dem ersten Lauf mit einer Reserve von 28 Hundertsteln auf Shiffrin in die Entscheidung. Dank einer nahezu perfekten Fahrt am Vormittag war der erste Sieg in ihrer Paradedisziplin nach 21 Podestplätzen greifbar. Einmal mehr wurde die 25-Jährige aber in der Endausmachung noch abgefangen, wobei sie bei der letzten Zwischenzeit noch vorne lag.

Zum neunten Mal verhinderte einzig die Überfahrerin Shiffrin den fälligen Triumph Holdeners. Die Amerikanerin errang ihren achten Slalomsieg in dieser Saison und den 40. insgesamt. Sie egalisierte damit die Rekorde von Janica Kostelic und Ingemar Stenmark. Kostelic hatte 2000/01 acht Slaloms in einer Saison gewonnen, Stenmark 40 in seiner Laufbahn.

Kristall für Shiffrin

Die kleine Kristallkugel für den Disziplinensieg - ihre sechste im Slalom - hatte Shiffrin bereits vor dem letzten Rennen gesichert. Im abschliessenden Riesenslalom dürfte die Ausnahme-Athletin aus Colorado am Sonntag eine weitere Kugel holen. Ihr Vorsprung auf Vlhova beträgt dort 97 Punkte. Bringt die Gesamtweltcupsiegerin das Polster über die Runden, ist sie die beste Slalom-, Riesenslalom und Super-G-Fahrerin des Winters.

Aline Danioth schied im zweiten Lauf aus. Die Urnerin war nach dem halben Pensum an 12. Stelle gelegen.

SDA/tbe

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