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Svindals Show im Nebel

Aksel Svindal gewinnt erstmals am Lauberhorn. Carlo Janka ist der beste Schweizer.

Dominator: Aksel Svindal bejubelt im Ziel seine Bestzeit.
Dominator: Aksel Svindal bejubelt im Ziel seine Bestzeit.
AFP
Mit der Sicherheit des Seriensiegers: Svindal rast dem Ziel entgegen.
Mit der Sicherheit des Seriensiegers: Svindal rast dem Ziel entgegen.
Keystone
Aufwärtstrend: Beat Feuz zeigte sich im Vergleich zum Training stark verbessert.
Aufwärtstrend: Beat Feuz zeigte sich im Vergleich zum Training stark verbessert.
Keystone
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Aksel Svindal triumphierte im Wengener Abfahrtsklassiker mit 19 Hundertstelsekunden Vorsprung auf den österreichischen Vorjahressieger Hannes Reichelt. Dieses Duo deklassierte das übrige Teilnehmerfeld regelrecht. Dritter wurde mit über eineinhalb Sekunden Rückstand der Österreicher Klaus Kröll. Carlo Janka und Beat Feuz belegten als beste Schweizer die Ränge 8 und 11.

Svindal hat in seiner ruhmreichen fast schon alles gewonnen, was es in seiner Sparte zu holen gibt. Nun schloss er aber mit seinem ersten Sieg am Lauberhorn eine Lücke. Svindal eroberte sich den 31. Weltcupsieg, den 12. in einer Abfahrt, womit er mit Didier Cuche gleichzog. Zugleich war er der erst zweite Norweger, der eine Lauberhorn-Abfahrt für sich entscheiden konnte. Den bisher einzigen norwegischen Erfolg hatte Lasse Kjus 1999 eingefahren.

Dennoch musste Svindal lange um seinen Erfolg zittern. Der Nebel, der sich immer stärker über das Berner Oberland gelegt hatte, sorgte nach 25 Fahrern für einen langen Unterbruch und es war lange unklar, ob das Rennen fortgesetzt und gewertet werden kann. 30 Fahrer müssen reglementsgemäss im Ziel sein, damit eine Prüfung gewertet wird.

Janka und Feuz mit ansprechenden Leistungen

Janka zeigte eine gute Leistung, war aber rangmässig etwas schlecht bezahlt. Auf den drittplatzierten Kröll, der mit seiner frühen Nummer von einer besseren Sicht profitiert hatte, verlor Janka lediglich 27 Hundertstel. Feuz hielt sich in seiner ersten Weltcup-Abfahrt seit seiner Achillessehnen-Verletzung bewundernswert. Der Emmentaler büsste lediglich 10 Hundertstel auf Teamkollege Janka ein. Zudem beklagte Feuz auch noch Pech, indem er im unteren Streckenteil über einen Stein fuhr, der ihm den einen Ski beschädigte.

Der Obwaldner Marc Gisin war mit Nummer 24 bereits deutlich benachteiligt, wie kurz zuvor schon Svindals Landsmann Kjetil Jansrud, der sich mit Position 12 bescheiden musste. Gisin reichte es so lediglich zum 19. Platz.

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