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Gini im Blindflug fast aufs Podest

Der Bündner war beim nebelverhangenen Weltcup-Finale auf der Lenzerheide als Slalom-Vierter der grosse Schweizer Lichtblick. Ivica Kostelic holte keine Punkte, dafür aber die Kristallkugel.

Marc Gini stellte im zweiten Lauf die zweitbeste Zeit auf.
Marc Gini stellte im zweiten Lauf die zweitbeste Zeit auf.
Keystone
Ivica Kostelic holte keine Punkte, sicherte sich aber dennoch den Sieg im Slalom-Weltcup.
Ivica Kostelic holte keine Punkte, sicherte sich aber dennoch den Sieg im Slalom-Weltcup.
Keystone
Giuliano Razzoli, der grosse Sieger des Tages.
Giuliano Razzoli, der grosse Sieger des Tages.
Reuters
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Marc Gini machte mit einem bärenstarken zweiten Lauf vom 16. Platz aus einen riesigen Satz nach vorne. «Es war sicher ein Vorteil, dass die Sicht nach meiner Fahrt noch schlechter wurde», erklärte er. «Ich habe den Boden auch schon nicht mehr gesehen, kenne aber den Hang gut und bin voll auf Angriff gefahren.» Zum 3. Platz, den sich der Deutsche Felix Neureuther sicherte, fehlten Gini lediglich zwei Zehntel.

Neben Gini glänzte auch Junioren-Weltmeister Reto Schmidiger als Achter. Der Sieg ging an den Italiener Giuliano Razzoli. Er verwies den Österreicher Mario Matt, der nach dem ersten Durchgang in Führung gelegen hatte, um drei Hundertstel auf Platz 2. Silvan Zurbriggen und Markus Vogel waren als Neunzehnter und Zwanzigster chancenlos.

Ivica Kostelic, der überlegene Gewinner des Gesamtweltcups, wirkte für einmal gehemmt und musste sich mit dem enttäuschenden 18. Rang begnügen. Da aber auch die Konkurrenten des Kroaten patzten - sein Hauptrivale Jean-Baptiste Grange schied aus - sicherte sich Kostelic dennoch die kleine Kristallkugel für den Sieg im Slalom-Weltcup. «Es macht mich sehr stolz, nach neun Jahren wieder diese Wertung zu gewinnen», sagte Kostelic. Nun wünscht er sich aber vor allem einmal Erholung: «Ich bin wie eine leere Flasche.»

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