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Holdener fährt aufs Podest, Shiffrin out

Starke Schweizerinnen: Wendy Holdener fährt im Slalom in Lenzerheide auf den dritten Rang, Mélanie Meillard verpasst das Podest knapp. Mikaela Shiffrin scheidet kurz vor dem Ziel aus.

Das Podium des Lenzerheide-Slaloms: Frida Hansdotter, Petra Vlhova und Wendy Holdener (v.l.).
Das Podium des Lenzerheide-Slaloms: Frida Hansdotter, Petra Vlhova und Wendy Holdener (v.l.).
Keystone
Knapp neben dem Treppchen: Melanie Meillard musste sich mit Rang 4 begnügen.
Knapp neben dem Treppchen: Melanie Meillard musste sich mit Rang 4 begnügen.
Keystone
Für einmal nicht auf der Sonnenseite: Seriensiegerin Mikaela Shiffrin schied im zweiten Durchgang aus.
Für einmal nicht auf der Sonnenseite: Seriensiegerin Mikaela Shiffrin schied im zweiten Durchgang aus.
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Mikaela Shiffrin blieb ein paar wenige Tore vor dem Ziel auf dem Weg zu einem weiteren sicheren Sieg hängen. Doch nicht Wendy Holdener, die nach dem ersten Durchgang auf Platz 2 gelegen hatte, konnte von diesem Missgeschick profitieren, sondern die Slowakin Petra Vlhova, die schliesslich eine Zehntelsekunde vor der Schwedin Frida Hansdotter und 0,52 Sekunden vor Holdener siegte. Vlhova hatte schon zum Saison-Auftakt in Levi (vor Shiffrin) gewonnen. Insgesamt war es ihr vierter Weltcupsieg.

Ausfälle von Shiffrin sind extrem selten. Letzten Winter gab es dies nur ein einziges Mal, heuer zuvor noch nie. Deshalb war auch zu verstehen, dass Wendy Holdener etwas frustriert war, eine grosse Chance verpasst zu haben. Auf der Piste hat sich Holdener zuletzt im Dezember 2013 vor Shiffrin klassiert. Das allein zeigt, wie schwer es ist, an der Ausnahmekönnerin vorbei zu kommen.

Das Warten geht weiter

Zum 15. Mal schaffte es Wendy Holdener in einem Slalom aufs Podium, aber auf den ersten Sieg in dieser Disziplin wartet sie nun halt noch immer. Eine solche Serie gab es erst ein einziges Mal. Der Österreicher Hubert Strolz war einst im Riesenslalom 18 Mal aufs Podium gefahren, ohne auch nur ein einziges Mal zu gewinnen.

Die 19-jährige Mélanie Meillard wurde Vierte und freute sich über diese Platzierung mehr als Holdener über Rang 3. Die Walliserin realisierte damit ihr bisher bestes Ergebnis im Slalom. Ihre bisherige Bestmarke war der 5. Platz, den sie im November in Levi erreicht hatte. Zum Podium fehlten ihr knapp zwei Zehntel.

Nicht weniger als sieben Schweizerinnen hatten sich für den zweiten Lauf qualifizieren können, sechs holten sich schliesslich Punkte. Denise Feierabend wurde als drittbeste Schweizerin Zehnte, Michelle Gisin 15., Aline Danioth 19. und Carole Bissig belegte Platz 23. Einzig Elena Stoffel schied im zweiten Lauf aus.

SDA

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