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«Bänder und Knochen sind bei Denise intakt»

Die Innerschweizerin Denise Feierabend stürzte in der Kombination in Crans-Montana schwer. Gemäss Cheftrainer Hans Flatscher verletzte sie sich nicht gravierend.

Schwerer Sturz: Hier hat sich Denise Feierabend verletzt. Video SRF

Wendy Holdener verpasst in der ersten von zwei Weltcup-Kombinationen in Crans-Montana einen Podestplatz. Die Weltmeisterin wird Vierte. Wendy Holdener hatte die Chance auf eine noch bessere Klassierung im Super-G vergeben, in dem sie 2,45 Sekunden auf die Bestzeit von Abfahrts-Weltmeisterin Ilka Stuhec eingebüsst hatte.

Gewonnen wurde das Ersatzrennen für die abgesagte Kombination von Zauchensee von der Italienerin Federica Brignone. Für die Tochter der ehemaligen Slalom-Fahrerin Maria Rosa Quario war es der vierte Weltcup-Sieg, der erste in einer Kombination. Zweite wurde Ilka Stuhec, Dritte die Österreicherin Michaela Kirchgasser, die WM-Dritte von St. Moritz und Beaver Creek.

Sturz von Feierabend, Forfait der Amerikanerinnen

Der Super-G war um 11.30 Uhr ab dem Reservestart auf verkürzter Strecke ein zweites Mal gestartet worden. Sowohl die Slowenin Ilka Stuhec als auch die Französin Tessa Worley und Denise Feierabend waren eine Stunde zuvor im ersten Anlauf nicht ins Ziel gekommen.

Die Innerschweizerin stürzte heftig und musste mit dem Rettungsschlitten abtransportiert werden. Ursprünglich war von einer schweren Knieverletzung die Rede, doch SRF-Reporter Marco Felder hat per Twitter Entwarnung gegeben. Gemäss Cheftrainer Hans Flatscher verletzte sich die Schweizerin nicht gravierend.

Bei Untersuchungen wurden bei der Obwaldnerin Muskel- und Bandzerrungen am rechten Kniegelenk festgestellt. Eine Operation ist nicht notwendig, Feierabend konnte das Spital noch am Abend wieder verlassen.

Saison noch nicht vorbei?

«Bänder und Knochen sind bei Denise intakt, eventuell hat sie sich ein Seitenband etwas gezerrt», sagte Flatscher rund sieben Stunden nach Feierabends Sturz. Flatscher sprach auch davon, dass man die Entwicklung in den nächsten Tagen abwarten müsse. «Ich habe sogar die Hoffnung, dass der Winter für Denise noch nicht vorbei ist.»

Die Meinungen waren geteilt, ob der Super-G auf der durch die Wärme aufgeweichten Piste nicht zu gefährlich sei. Das amerikanische Team jedenfalls gab Forfait. Weder Mikaela Shiffrin, die Leaderin im Gesamt-Weltcup, noch Lindsey Vonn oder sonst eine aus der US-Equipe begab sich an den Start.

SDA/nag

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