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Exploit von Markus Vogel in Slowenien

Der Nidwaldner wurde beim Weltcup-Slalom in Kransjka Gora glänzender Siebenter, mit 1,32 Sekunden Rückstand auf den formstarken Sieger Mario Matt (Ö).

Immer besser in Schwung: Markus Vogel nähert sich der Slalom-Weltspitze.
Immer besser in Schwung: Markus Vogel nähert sich der Slalom-Weltspitze.
Keystone

Im Slalom in Slowenien klassierte sich Markus Vogel erst zum sechsten Mal überhaupt in den Weltcup-Punkten. Sein zuvor bestes Resultat hatte der 27-jährige Slalom-Spezialist aus Beckenried vor Wochenfrist in Bansko in Bulgarien erreicht (11. Platz). Vogel, der erstmals mit einer Nummer in den Top 30 starten durfte, hatte sich am Morgen als 13. mit weniger als einer Sekunde auf die Spitze eine gute Ausgangslage gesichert.

Eine gute Leistung bot auch Justin Murisier. Dem 19-jährigen Walliser gelang als 18. das zweitbeste Weltcup-Resultat (2,29 zurück). Zufrieden sein durfte auch Reto Schmidiger (18). Der zweifache Junioren-Weltmeister im Slalom gewann als 22. seine ersten Punkte auf oberster Stufe. Marc Gini, als Neunter nach halbem Pensum der bestklassierte Schweizer, schied am Nachmittag kurz vor dem Ziel aus. Der Bündner war bis zu diesem Zeitpunkt besser unterwegs gewesen als Vogel.

Matt kommt spät in Form

Für Mario Matt, schon vor Wochenfrist Sieger in Bansko, war es der 14. Weltcup-Sieg, der 13. im Slalom. Der Slalom-Weltmeister von 2001 und 2007 war zu Halbzeit Fünfter. Letztlich gewann Matt mit neun Hundertsteln Vorsprung vor dem ex-aequo klassierten Duo Nolan Kasper und Axel Bäck. Sowohl der junge Amerikaner wie auch der Schwede stehen erstmals im Weltcup auf dem Podest. Nach dem ersten Lauf hatte Bäck noch mit einem Hundertstel Vorsprung vor dem Italiener Manfred Mölgg (letztlich Fünfter) und deren zwei vor Landsmann André Myhrer geführt.

Die Entscheidung im Kampf um die Slalom-Kristallkugel wurde auf den letzten Slalom beim Weltcup-Finale auf der Lenzerheide vertagt. Der Kroate Ivica Kostelic (478 Punkte) fädelte im zweiten Lauf ein, Slalom-Weltmeister Jean-Baptiste Grange (Fr/442) war schon am Morgen das gleiche Missgeschick passiert.

Ohne Zurbriggen

Tim Lüscher, der Sohn des ehemaligen Gesamtweltcup-Siegers Peter Lüscher und der zweifachen Weltmeisterin Fabienne Serrat, blieb bei seinem Weltcup-Debüt mit über 4,5 Sekunden Zeitverlust ohne Chance auf die Finalteilnahme. Silvan Zurbriggen, der nominell stärkste Schweizer Slalom-Fahrer, verzichtete auf die Reise nach Slowenien.

si/fal

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