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«Es kann dich jederzeit wie Lindsey erwischen»

Am Tag nach dem Sturz von Lindsey Vonn lässt Ted Ligety das US-Ski-Team wieder jubeln. Bei den Schweizern hatte Carlo Janka mit der Sicht zu kämpfen, Silvan Zurbriggen wurde disqualifiziert. Die Stimmen zum Super-G der Männer.

«Einen Sieg hätte ich nicht für möglich gehalten»: Riesenslalom-Spezialist Ted Ligety nach seiner Goldfahrt im Super-G. (Video: Sebastian Rieder)

Ted Ligety (USA/Gold): «Ich wusste, dass ich gute Chance hatte, weil ich diese Saison immer gut Super-G gefahren bin, aber einen Sieg hätte ich nicht für möglich gehalten. Ich versuche jetzt das Momentum für die WM zu nutzen, aber der Skisport ist unberechenbar. Es kann dich jederzeit erwischen, wie wir es bei Lindsey Vonn gesehen haben. Ich habe gespürt, dass dies mein Rennen ist. Die technischen Passagen und die vielen Wellen sind mir entgegengekommen. Der Schnee und die Lichtverhältnisse waren aber nicht gerade toll.»

Gauthier de Tessières (Frankreich/Silber):«Vor ein paar Tagen sass ich noch daheim und war nicht einmal für das Rennen qualifiziert. Ich bin erst durch die Verletzung meines Teamkollegen Johan Clarey zum Zug gekommen. Nun scheint es mir, als sei dies Schicksal gewesen.»

Aksel Svindal (Norwegen/Bronze): «Es ist kein einfacher Tag, die Bedingungen waren sehr schwierig. Und dass ich eine der späteren Nummern trug, hat es sicher nicht leichter gemacht. Trotzdem bin ich mit Bronze zufrieden. Ted Ligety ist eine grossartige Fahrt gelungen.»

Carlo Janka (Schweiz/Rang 25): «Das war heute gar nicht gut, eine passive Fahrt. Das Hauptproblem war die Sicht. Wenn die Sicht nicht gut ist, geht bei mir nicht viel - aber das ist schon seit Jahren so.»

Silvan Zurbriggen (Schweiz/disqualifiziert): «Die Rennleitung hat beanstandet, dass meine Bindung zu hoch war. Abgesehen davon war es sicher ein Super-G, der viel von einem Riesenslalom hatte. Mir fehlte es etwas an Selbstvertrauen. Ich habe meinen Teamkollegen noch hochgefunkt, dass man im oberen Teil sehr frech fahren könne.»

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