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Hier kracht die Drohne fast auf Marcel Hirscher

Das war knapp. Während des Weltcup-Slaloms in Madonna di Campiglio stürzt eine Drohne hinter Marcel Hirscher auf die Piste. FIS-Renndirektor Waldner kündigt Konsequenzen an.

Glück für Hirscher: Beim Weltcup-Slalom in Madonna di Campiglio entging Marcel Hirscher knapp einer Katastrophe. (Video: Youtube/Maximilian Pruckner)

Im zweiten Durchlauf beim Slalom-Rennen der Männer in Madonna di Campiglio wäre es beinahe zur Katastrophe gekommen. Der österreichische Skifahrer Marcel Hirscher ist auf der Piste unterwegs, als knapp hinter ihm eine Kamera-Drohne hinunterfällt und zerschellt.

Die Fahrt übersteht Hirscher unbeschadet. «Ich hab‘ schon etwas gespürt. Ich hab‘ mir halt gedacht, da ist ein Rutscher oder irgendwas», so Hirscher im Ziel zum TV-Sender «ORF». Doch er gibt sich auch geschockt. «So etwas ist eine absolute Frechheit! Man darf gar nicht nachdenken, was da passieren kann. Wer auch immer dafür verantwortlich ist: Passts bitte auf!» Auf Twitter jedoch gibt er sich später bereits wieder versöhnlich und zeigt Humor über den Vorfall.

«Viel Flugverkehr in Italien», twittert Hirscher.

Obwohl niemand zu Schaden kam, ist für FIS-Renndirektor Markus Waldner klar: «Das wird sicher Konsequenzen haben. Wir sind knapp an einer Katastrophe vorbeigeschrammt.»

Der deutlich geschlagene Hirscher – der erstplatzierte Norweger Henrik Kristoffersen distanzierte ihn um exakt 1,25 Sekunden – konnte sich immerhin damit trösten, im Gesamt-Weltcup die Führung wieder übernommen zu haben. Der Salzburger liegt nun wieder 23 Punkte vor dem Norweger Aksel Lund Svindal. Überraschender Dritter wurde der 20-jährige Österreicher Marco Schwarz.

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