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Gisin sieht sich vor dem Rennen stürzen

Michelle Gisin fährt in den technischen Disziplinen stark wie nie – doch in der Abfahrt läuft es nicht. Sie erlebte Unfälle ihrer Geschwister und eigene.

Michelle Gisin (26) hatte einen «unglaublichen Saisonstart», doch ansonsten harzt es. Foto: Urs Flüeler, Keystone
Michelle Gisin (26) hatte einen «unglaublichen Saisonstart», doch ansonsten harzt es. Foto: Urs Flüeler, Keystone

Sie sprach von der Abfahrtskugel; und sie wollte Mikaela Shiffrin, diese Überfigur des Skizirkus, das Fürchten lehren. «Ich hoffe, dass ich sie nervös machen kann.» Das sagte Michelle Gisin vor der Saison.

Es ist Anfang Februar, über die Hälfte des Winters vorbei. Die Realität sieht so aus: Im Abfahrtsweltcup ist die Engelbergerin 17., im Gesamtklassement Neunte. 410 Punkte hat sie geholt. Shiffrin? 1225. Oder: rund dreimal mehr. Es wird nichts mit dem Angriff auf die Krone. Das wird auch nach diesem Wochenende in Garmisch-Partenkirchen so bleiben, an dem eine Abfahrt und ein Super-G anstehen und die US-Amerikanerin die grosse Abwesende ist. Sie weilt zu Hause bei der Familie. Ihr Vater Jeff ist mit 65 den Folgen eines Unfalls erlegen. Wann die 24-Jährige zurückkehrt, ist ungewiss.

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