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Der beste Cuche, den es je gab?

Erleben wir diesen Winter den besten Didier Cuche, den es je gab? Wenn er seine Leistungen aus dem Training auch in den Speed-Disziplinen umsetzen kann, ist das wahrscheinlich.

Optisch sieht Cuche auch im Slalom gut aus. Aber es kostet ihn zu viel Kraft.

Die grösste Ungewissheit bezüglich seiner Form bestand im Riesenslalom. Der zweite Platz in Sölden hat gezeigt, wo er auch in dieser Disziplin steht – an der Weltspitze.

Jetzt folgen in Lake Louise Abfahrt und Super-G, die Woche darauf in Beaver Creek Abfahrt, Super-G und Riesenslalom. Aber gestartet wird in Colorado mit einer Superkombi. Auch wenn sich Cuche diese abschminken sollte, um Kräfte zu sparen – es ist gut möglich, dass der Neuenburger Anfangs Dezember als Weltcup-Leader nach Europa zurückkehrt. So wie vor einem Jahr Daniel Albrecht.

Cuches Einschätzung

Cuche: «In den Trainings in Abfahrt und Super-G lief es wirklich gut, ich bin zuversichtlich. Aber ich gehe davon aus, dass Dani Albrecht in diesem Winter noch stärker fährt als vor einem Jahr.»

Wenn es nach der Papierform geht, wird sich in den nächsten drei Wochen an der Spitze des Gesamtweltcups ein Trio mit Miller, Albrecht und Cuche bilden. Benni Raich und Jean-Baptiste Grange dürften aufgrund der vier Speed-Rennen noch etwas zurückgebunden werden. Und Aksel Svindal ist offenbar noch weit von seiner grossen Form des Frühwinters 2007 entfernt.

Interessant wird auch sein, wie sich Bode Miller auf der Abfahrt schlägt. «Keinen Meter hat er trainiert», sagt Trainer Fritz Züger. «Er hat fast all seine Energie in den Slalom gelegt. Einzig nach den Slalomtrainings hat er jeweils die Super-G-Ski angezogen und ist mit diesen noch etwas Skifahren gegangen.»

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