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Cuche bangt um die nächsten Starts

Der Neuenburger (36) verlässt Val d'Isère wie schon vor Jahresfrist angeschlagen. Das Ski-Ass verspürte nach dem Weltcup-Riesenslalom starke Rückenschmerzen und zittert um die nächsten Renneinsätze.

Hexenschuss: Didier Cuche fährt mit grossen Schmerzen ins Ziel von Val d'Isère.
Hexenschuss: Didier Cuche fährt mit grossen Schmerzen ins Ziel von Val d'Isère.
Keystone

Didier Cuche sprach im Ziel von «einer Art Hexenschuss». Er habe im letzten Drittel des zweiten Laufs plötzlich einen Stich im Rücken gespürt, so Cuche, der daraufhin die letzten Tore fast aufrecht absolvierte. «Obwohl ich kaum mehr Kraft aufwendete, zwickte es mich in jeder Kurve stark. Ich habe das Rennen aber nicht ganz aufgegeben, weil ich hoffte, doch noch ein paar Punkte mitnehmen zu können.» Allerdings war sein Ertrag letztlich sehr bescheiden, für den 29. Rang gab es nur gerade zwei Weltcuppunkte.

Cuche war sich unmittelbar nach dem Riesenslalom auf dem WM-Hang von 2009 noch nicht sicher, ob er die kommenden Weltcuprennen in Val Gardena am Freitag (Super-G) und Samstag (Abfahrt) programmgemäss bestreiten kann: «Da ich dieses Problem mit dem Rücken nicht zum ersten Mal habe, weiss ich, dass es rund eine Woche geht, bis ich wieder ganz fit bin. Im Moment fühlt es sich recht schlimm an. Mein Osteopath wird sich intensiv um mich kümmern müssen.» Dennoch werde er wie geplant nach Italien anreisen und dann mal schauen, wie sich die Rückenprobleme entwickeln, so Cuche. Das erste Abfahrtstraining auf der Piste Saslong in Gröden ist auf Mittwoch angesetzt.

Nicht viel Positives in letzter Zeit

Seit dem Gewinn von Gold (Super-G) und Silber (Abfahrt) an den Weltmeisterschaften im Februar 2009 hat Didier Cuche in Val d'Isère nicht mehr viel Positives erlebt. Im letzten Winter war der Romand in der Savoyer Skistation im Training gestürzt. Cuche bestritt an den folgenden Tagen trotz gebrochener Rippe den Super-G der Super- Kombination (allerdings kein Slalom-Start) und den Super-G (9. Platz); im Riesenslalom verzichtete er wegen zu grosser Schmerzen schliesslich auf einen Einsatz.

si/fal

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