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Colognas verkürzter Blick

Dario Cologna kritisiert an der Tour de Ski den Internationalen Skiverband FIS. Es ist maximal ein Stürmchen im Wasserglas – in einem Punkt hat Cologna allerdings recht.

Noch steht diese 9. Tour de Ski erst am Anfang. Trotzdem ist schon ein bisschen Hitze in der Prestigeserie spürbar. Dario Cologna kritisierte gestern den Internationalen Skiverband FIS, da er Titelverteidiger Martin Johnsrud Sundby nach dem Verlassen der Strecke beim Prolog vom Samstag nicht gebüsst habe. «Die FIS macht, was sie will», monierte der dreifache Toursieger.

Seine Aussage ist natürlich richtig, schliesslich legt die FIS die Regeln fest – und hat sich bei ihrem Entscheid auch daran gehalten. Sie besagt: Verlässt ein Athlet die Strecke und generiert damit einen Vorteil, gehört er bestraft. Darum wurde einst dem Schweden Daniel Richardsson an der Tour de Ski ein Zeithandicap auferlegt. Eine solche Strafe kann von einer mündlichen Verwarnung bis zu einer Disqualifikation reichen.

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