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St. Moritz fest in französischer Hand

Beim letzten Riesenslalom der Saison realisieren die Franzosen einen Dreifachsieg. Bester Schweizer wird Justin Murisier als 9.

Ein Podest ganz in grau: Fanara gewinnt den Riesenslalom in St.Moritz vor den Teamkollegen Pinturault und Faivre. (19. März 2016)
Ein Podest ganz in grau: Fanara gewinnt den Riesenslalom in St.Moritz vor den Teamkollegen Pinturault und Faivre. (19. März 2016)
Giovanni Auletta
Für den 34-jährigen Thomas Fanara ist es der elfte Podestplatz aber der erste Weltcup-Sieg seiner Karriere
Für den 34-jährigen Thomas Fanara ist es der elfte Podestplatz aber der erste Weltcup-Sieg seiner Karriere
Fabrice Coffrini, AFP
Heute wird Marcel Hirscher zwar nur Fünfter. Es wird dem österreichischen Überflieger egal sein, schon vor dem Rennen stand fest, dass er heute eine weitere Kugel in Empfang nehmen kann.
Heute wird Marcel Hirscher zwar nur Fünfter. Es wird dem österreichischen Überflieger egal sein, schon vor dem Rennen stand fest, dass er heute eine weitere Kugel in Empfang nehmen kann.
Barbara Gindl, AFP
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Beim Weltcup-Riesenslalom der Männer in St. Moritz trumpfen die Franzosen ganz gross auf. Angeführt von Thomas Fanara erringt die Equipe Tricolore einen dreifachen Erfolg. Thomas Fanara feierte als 34-Jähriger seinen ersten Weltcupsieg. Fanara verwies den sieggewohnten Teamkollegen Alexis Pinturault auf Platz 2. Dritter wurde Mathieu Faivre. Damit feierten die Franzosen wie schon in der Kombination von Kitzbühel einen dreifache Triumph. Im Riesenslalom dagegen gab es dies erst ein einziges Mal: 1968 in den Urzeiten des Weltcups, als Jean-Claude Killy ein französisches Trio anführte.

Fanara selber war schon oft nahe dran am ersten Sieg. Schon zehnmal stand der Mann aus Annecy auf dem Podium, dreimal als Zweiter, siebenmal als Dritter. In St. Moritz lachte Fanara für einmal das Glück. Um zwei Hundertstel entschied er das Rennen vor Pinturault für sich. Faivre, der Schnellste des ersten Laufs, fehlten 14 Hundertstel.

Eine weitere Kugel für Marcel Hirscher

Marcel Hirscher, der schon vor diesem abschliessenden Riesenslalom als Gewinner der Disziplinenwertung feststand, musste sich mit Schlussrang 5 begnügen. Schon bei Halbzeit hatte der Österreicher als Siebenter gut eine Sekunde zurückgelegen.

Bester Schweizer war Justin Murisier, der als Neunter sein bestes Ergebnis in einem Riesenslalom realisierte. Murisier, schon Neunter bei Halbzeit, war zwar mit Bestzeit ins Ziel gefahren, doch dann schoben sich noch alle ausstehenden Gegner an ihm vorbei. Somit bleibt Rang 8, den Murisier im Dezember 2010 im Slalom errang (vor seinen Kreuzbandrissen), seine absolut beste Klassierung.

Punkte gab es daneben nur für den Bündner Gino Caviezel (12.). Carlo Janka (19.) und der Nidwaldner Junioren-Weltmeister Marco Odermatt (22.) verfehlten dieses Ziel. Punkte gibt es beim Weltcup-Finale nur für die besten 15.

St. Moritz (SUI). Weltcup-Riesenslalom der Männer:

1. Thomas Fanara (FRA) 2:14,92. 2. Alexis Pinturault (FRA) 0,02 zurück. 3. Mathieu Faivre (FRA) 0,14. 4. Philipp Schörghofer (AUT) 0,76. 5. Marcel Hirscher (AUT) 0,92. 6. Marcus Sandell (FIN) 0,93. 7. Florian Eisath (ITA) 1,02. 8. Victor Muffat-Jeandet (FRA) 1,15. 9. Justin Murisier (SUI) 1,22. 10. Henrik Kristoffersen (NOR) 1,33. Ferner: 12. Gino Caviezel (SUI) 1,65. 19. Carlo Janka (SUI) 2,59. 22. Marco Odermatt (SUI) 3,00.

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